

Am 13. und 14. November 2010 treffen sich in Boppard am Rhein auf Einladung
der Bürgerinitiativen Wissenschaftler, Mediziner, Experten und Vertreter der Politik.

Es ist der Kongress, der die Ruhe wieder zu einem schützenswerten Gut erheben will.
Denn keine erneuerbare Energie ist besser als die, die in uns Menschen ruht und die sich jede Nacht durch
ungestörten Schlaf wieder regeneriert. Wird uns dieser Schlaf entzogen, bleiben wir auf der Strecke. Das
sagen renommierte Mediziner und Wissenschaftler wie Prof. Eberhard Greiser, Epidemiologe an der Universität
Bremen, Prof. Manfred Spreng, Physiologe an der Universität Erlangen und Dr. Gerda Noppeney von der
Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf in Troisdorf.
Zusammen mit Technikern, Lärmexperten, Politikern und Vertretern von Bürgerinitiativen
werden diese anerkannten Fachgrößen zwei Tage lang über das Thema "Lärm macht krank - und was man
dagegen tun kann" sprechen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt "Stress durch Lärm" stehen
sowohl die rechtlichen Themen, hier vor allem "Versäumnisse von Politik und Bahn", als auch ein
ganzes Bündel innovativer und wirksamer Lärmschutzmaßnahmen auf dem Tagungsprogramm.
Der von den Bürgerinitiativen ausgerichtete Kongress richtet sich insbesondere an
Politiker in Europa, beim Bund sowie in den Ländern, Kreisen und Kommunen, um die von Bahn, Eisenbahnbundesamt
und Lobbyisten zumeist einseitig geprägten Informationen zu objektivieren und zu vervollständigen.
Die Liste der Referenten des Kongresses liest sich wie das "Who is who" der
Bahnlärmexperten. Von der TU Berlin reist Prof. Markus Hecht an, aus Hannover der Mathematiker Dr. rer.
nat. Dirk Windelberg. Vom Arbeitskreis Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik wird Michael Jäcker-Cüppers
vortragen und auch aus der Schweiz und aus Holland werden Referenten erwartet, ebenso die zuvor genannten
Mediziner Prof. Greiser, Prof. Spreng und Dr. Noppeney.
Ein neues Format mit kurzen Vorträgen von jeweils 15 Minuten und anschließenden
Podiumsdiskussionen soll die Veranstaltung lebendig und interessant machen. "Hart aber fair"
soll über die Aspekte des Lärms und seiner Folgen gesprochen werden. Universitäten und Hersteller von
Lärmschutztechnologien stellen den Stand der Technikvor, als Antwort auf die nicht mehr zu überhörenden
Stimmen der Mediziner, denen der Kongress sein Motto verdankt: "Lärm macht krank!"
Kontakt:
IBK Kongressbüro
Frank Gross, Kongressleitung
Simmerner Straße 12
56154 Boppard
Tel: 06742 801069-0
E-Mail: info@pro-rheintal.de
1. Internationaler Bahnlärm-Kongress 2010
Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Sie mit uns für eine Rheintalbahn eintreten, die nach der Ausbaumaßnahme
menschenverträglich, umweltgerecht und zukunftstauglich ist, insbesondere für die Bürgertrasse, die diesem
Anspruch gerecht wird:
"Güter auf die Schiene" heißt das Credo einer vernünftigen Verkehrspolitik.
Leider vergisst sie, dass mit den vielen Güterzügen der privilegierte Schienenverkehrslärm exorbitant
angestiegen ist und noch immer weiter steigt. "Bahnlärm macht krank" - diesem viele Menschen
bewegenden Thema widmet sich der Erste Internationale Bahnlärmkongress im mittelrheinischen Boppard.
Gerade im Weltkulturerbetal hat der Bahnlärm seine Zumutbarkeitsgrenze längst überschritten, die
Auswirkungen sind verheerend. So etwas darf es am südlichen Oberrhein nicht geben!
Die Kernforderungen der IG BOHR
Mit sechs Kernforderungen haben die Bürgerinitiativen der IG BOHR
(Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober-und Hoch-Rhein,
www.ig-bohr.de) gezeigt, wie sich der neue, mit
Güterzügen hochbelastete Schienenverkehrsweg als
Europatrasse BADEN 21 in unseren
2000-jährigen Kulturraum am Oberrhein integrieren lässt. Als Alternativplanung fordert MUT, dass die
Neubaustrecke, die im Nördlichen Markgräflerland von Tiengen bis südlich von Buggingen eine reine
Güterzugstrecke ist, als Bürgertrasse in teilgedeckelter Tieflage ausgeführt wird.
Die Kernforderung 4: Warum wir die Bürgertrasse brauchen
Bei dieser dringend gebotenen Alternative ist der Schutz vor dem Güterzuglärm
lediglich ein Aspekt der Mensch und Umwelt schonenden Lösung. Gleichberechtigt daneben steht der Schutz
der Landschaft und ihres prägenden Bildes, gerade auch im Zusammenhang mit dem Naherholungsraum von Bad
Krozingen, dem umsatzstärksten Heilbad im Land, in dessen Ausbau und Zukunftsfähigkeit die
Landesregierung schon hohe Summen investiert hat - in einem strukturschwachen Raum für die
Arbeitsplatzsituation von unschätzbarem Wert. Ebenso wichtig ist der Schutz der Ackerfluren für die
intensive Landwirtschaft mit Sonderkulturen auf fruchtbarsten Böden, die mit einem ausgeklügelten
Bewässerungssystem die Existenzgrundlage zahlreicher Betriebe sichern. Die Antragsplanung der DB darf
das bisher Geleistete keinesfalls in Frage stellen oder gar die Zukunft der Raumschaft aufs Spiel
setzen.
Die Bürgerinitiativen kämpfen jetzt gemeinsam gegen den Bahnlärm und seine
Lobbyisten
Wir kämpfen nicht alleine! Am 13. und 14. November 2010 wollen die vereinigten
Bürgernetzwerke gegen Bahnlärm ein deutliches Zeichen setzen: Es muss Schluss sein mit unverantwortlichem
Hinhaltungen und substanzlosen Versprechungen auf eine leise Zukunft. Durch kurze Vorträge und attraktive
Diskussionsrunden soll dem Anliegen der Bahnlärmopfer Gehör verschafft werden. Eingeladen sind die
Spitzen aus Politik und Bahnvorstand sowie führende Vertreter von Bürgerinitiativen aus Europa. Dabei
stehen neben dem Kernthema vor allem die bundes- und europaweiten Themen, wie die Abschaffung des
Schienenbonus, die Maximalpegelbewertungen, die Gleichstellung von Neubau- und Bestandsstrecken, die
Neuregelung der Grenzwerte, sowie der gesamte Komplex wirkungsvoller Lärmschutz-Technologien auf der
Agenda. Führende Wissenschaftler referieren und innovative Unternehmen stellen aus. Europas
Verkehrsströme sind explodiert und werden weiter anschwellen. Permanenter Lärm macht krank, und die
Regionen bluten aus. Der Schwarze "Lärmschutz-Peter" darf nicht den Kommunen und Ländern
zugeschoben werden. Vielmehr ist die Bundes-Politik gefordert, Recht und Verordnungen den tatsächlichen
Verhältnissen anzupassen. Auch Bahn und Betreiber sind aufgefordert, ihre veraltete Technik unverzüglich
auf einen aktuellen Stand zu bringen. Ziel des Kongresses ist ein gemeinsames Manifest, das die
unheilvolle Situation verständlich macht und Lösungen anbietet. Absender sind Bürgerinitiativen und
Betroffene aus ganz Europa sowie Kommunen und Länder. Gemeinsam bilden sie eine europaweite Lobby gegen
den Bahnlärm und für ein humanes und leistungsfähiges Europäisches Güterbahnsystem.
Schluss mit Vertröstungen und Versprechungen für eine leise
Bahn - irgendwann
Heute schon verkehren die Güterzüge im Fünfminutentakt, nach Ausbau werden sie im
Dreiminutentakt und mit noch höherer Frequenz verkehren. Für den berechtigten Protest der Bevölkerung
gegen Bahnlärm haben die zuständigen Entscheidungsträger bei der Bahn, dem Eisenbahn-Bundesamt, dem
Bundesverkehrsministerium nur substanzlose Versprechungen zu bieten. Hier einige "Kostproben"
der Bahnlärmlobbyisten:
- Dass die Krankheitsbilder vom Lärm herrühren, ist nicht bewiesen
- Nächtlicher Fluglärm ist evtl. schädlich - ob das auch für den Bahnlärm gilt, muss noch untersucht
werden
- Ob der Schienenbonus unberechtigt ist, ist noch wenig erforscht
- Eine Spitzenpegelbegrenzung bringt für den Lärmschutz nichts
- Durch Umrüstung auf K-Sohle wollen wir der Bahnlärm bis 2020 halbieren
- Das Projekt "Leiser Rhein" bringt den Durchbruch
- Wir erforschen den "Leisen Zug auf realem Gleis" (LZarG)
- Mit dem Konjunkturpaket II tun wir viel gegen den Lärm
- Wir wollen den Schienenbonus schrittweise reduzieren...
- Wir wollen lärmabhängige Trassenpreise einführen
Mit den unseriösen Vertröstungen auf den St. Nimmerleinstag muss jetzt Schluss sein!
Wir brauchen Lösungen, die den Schienengüterverkers-Geschädigten unmittelbar und tatsächlich helfen und
dafür sorgen, dass bei Neu- und Ausbaumaßnahmen an Schienenstrecken die alten Fehler nicht immer wieder
neu gemacht werden. Das gilt nicht nur für den südlichen Oberrhein, sondern für die gesamte Rheinstrecke
und überall in Deutschland, wo Menschen vom Bahnlärm geplagt, um ihre Gesundheit, Lebensqualität und ihr
Eigentum, die Kommunen um ihre Entwicklungschancen gebracht werden.
Netzwerke gegen Bahnlärm machen gemeinsame Sache
Jetzt haben die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein
sowie am Niederrhein und in Nordrhein-Westfalen die Notwendigkeit erkannt, gemeinsame Sache zu machen,
um die erforderlichen Mittel und die nötige Durchschlagskraft im Kampf gegen den Bahnlärm aufzubringen.
Die in den Netzwerken gegen Bahnlärm
- BVS - Bundesvereinigung gegen Schienenlärm
- AGUS - Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr
- LPR - Lions Pro Rheintal
- IG BOHR - Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein
organisierten Bürgerinitiativen haben sich entlang der gesamtem Rheinstrecke von
Emmerich an der holländischen Grenze bis Weil an der schweizerischen Grenze mit Unterstützung zahlreicher
weiterer Initiativen gegen Bahnlärm in Deutschland, aber auch in der Schweiz, Österreich, Italien und
Holland zusammengeschlossen, um den
Ersten Internationalen Bahnlärm-Kongress 2010 - IBK2010 -
zu veranstalten:
Informieren Sie sich über die Inhalte und Ziele dieser außergewöhnlichen
Veranstaltung...

...und hier über ein höchst interessantes Programm, das es in dieser Weise noch
nie gab

MUT organisiert mit den Schwesterinitiativen der IG BOHR eine Busfahrgelegenheit nach
Boppard: Hinfahrt am 12. November gegen Mittag, Rückfahrt am 14.11. gegen 15.30 Uhr. Der Vorstand
führt in den nächsten Tagen eine Umfrage bei den MUTigen durch, wer am Kongress teilnehmen möchte.
Danach werden zentral die Tickets besorgt und die Hotelreservierungen vorgenommen. Die IG BOHR
gewährt ihren teilnehmenden Mitgliedern einen Zuschuss von 100 Euro zu den Kongresskosten (Eintritt,
Verpflegung, Unterbringung).
Haben Sie Interesse an der Teilnahme am Bahnlärmkongress? Bitte
kontaktieren Sie das
IBK Kongressbüro
Frank Gross, Kongressleitung
Simmerner Straße 12
56154 Boppard
Tel: 06742 801069-0
E-Mail: info@pro-rheintal.de
Sie können sich auch mit MUT in Verbindung setzen, wir helfen weiter. Ihre
Anfrage richten Sie bitte an
Dr. Roland Diehl
Vorstand MUT e.V.
Sprecher IG BOHR
Telefon: 07633/14362
Fax: 07633 405409
E-Mail: vorstand@mut-im-netz.de
Schauen Sie doch mal wieder rein - wir halten Sie auf dem Laufenden!
Initiativen schließen sich gegen lärmende Bahn zusammen
Gemeinsame Informations- und Aufklärungskampagnen sollen Politik und Bahn auf
Versäumnisse der Vergangenheit hinweisen

Wenn es um unerträglichen Verkehrslärm geht, ist die Deutsche Bahn einer der größten
Umweltsünder. Kein anderes Verkehrsmittel ist lauter, hat steilere Schall-Anstiegskurven, verursacht
größere Erschütterungen und darf ungebremst bei Tag und Nacht zwischen den Häuserzeilen innerhalb der
Ortschaften durchfahren. "Die Bahn ist ein Lärmmonster, die ihren guten Ruf in Sachen Umwelt immer
mehr verspielt, weil man sich die Kosten für Lärmschutz am liebsten sparen möchte", sagt Roland
Diehl, Sprecher der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR).
Täglich entstehen neue Bürgerinitiativen im Land, um sich gegen den Bahnlärm zur Wehr
zu setzen. Jetzt haben die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein sowie am
Niederrhein und in Nordrhein-Westfalen die Notwendigkeit erkannt, gemeinsame Sache zu machen, um die
erforderlichen Mittel und die nötige Durchschlagskraft im Kampf gegen den Lärm aufzubringen.
Die Lärmwerte, denen die Menschen an Bahnstrecken immer noch ausgesetzt sind, liegen
in der gefühlten Lautstärke um das Vier- bis Fünffache über dem, was die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) vorschlägt. Schlimmer noch, die Bahn, die im Güterverkehr seit 50 Jahren kein einziges Dezibel
leiser wurde, nimmt noch einen "Schienenbonus" für sich in Anspruch und will als besonders
lärmverträglich und ökologisch gelten. Dabei werden die Waggons immer noch wie die alten Postkutschen
im vorletzten Jahrhundert auf den Laufflächen der Räder gebremst und neben Luftschall verursachen die
Stahlmonster mittlere Erdbeben durch Erschütterungen in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern.
Damit soll bald Schluss sein, denn die großen Bürgerinitiativen, zu denen auch
Netzwerke in der Schweiz und in Italien/Südtirol gehören, wollen mit einem Internationalen
Bahnlärmkongress, verbunden mit Informations- und Aufklärungskampagnen, dafür sorgen, dass sich Bahn
und Politik nicht mehr länger hinter den eigenen Versäumnissen verstecken können. Mediziner halten die
Bahnlärmsituation im Rheintal schon heute nicht mehr für vertretbar und Rechtswissenschaftler sprechen
von einer verfassungsrechtlich bedenklichen Abstinenz des Gesetzgebers beim Immissionsschutz.
Sibylla Windelberg, die Vorsitzende der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS),
weist darauf hin, dass statt der versprochenen Lärmreduzierungen im Rahmen des sogenannten
Lärmschutzprogramms der Bundesregierung, durch Verkehrszunahmen und Überalterung der Fahrzeuge der
Lärm nie abgenommen, sondern immer nur zugenommen habe.
"Wir sehen hier Grundrechte verletzt und werden die Politiker und Bahnvorstände
dafür zur Verantwortung ziehen", erklärt Frank Gross, Sprecher des Bürgernetzwerks Pro Rheintal.
Roland Diehl, Johannes Baumgärtner, Manfred Wahl und Georg Binkert von der Interessengemeinschaft
Bahnprotest an Ober- und Hochrhein (IG BOHR) pflichten dem bei. "Seit Ende der 90er-Jahre sind die
unhaltbaren Zustände entlang der Bahntrassen im Parlament bekannt - nicht zuletzt auch durch den
Sachverständigenrat, ohne dass daraus bis heute Konsequenzen gezogen und wirkungsvolle Maßnahmen
ergriffen wurden", so Roland Diehl. "Hier am Oberrhein tobt inzwischen der Lärmaufstand und
wir haben Mühe, unsere Mitglieder zu beruhigen, deshalb sind jetzt deutliche Signale der Politik
gefordert", macht Johannes Baumgärtner deutlich.
Teil des neuen Bündnisses auch die Initiativen am Niederrhein, wie Lions Emmerich,
Betuwe - So nicht! und die IG BISS. Im Ruhrgebiet, halten der Bürgerverein Duisburg und AGUS
(Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr) die Anliegen der Lärmgegner hoch. Am Unteren und
Oberen Mittelrhein sind neben der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn auch die IG gegen
Bahnlärm in Leutesdorf sowie in Leonberg die AGVL (Arbeitsgemeinschaft Verkehrslärm Region Leonberg)
aktiv.
Parteiübergreifend will man Kommunen und Kreise, Länder und Regionen auffordern,
sich im Kampf gegen Lärm anzuschließen. Ziel ist es, mehr als eine Million Menschen hinter sich zu
scharen, um dafür zu sorgen, dass Politik wieder fürs Volk und nicht für Lobbyisten gemacht wird.
"Lärmschutz ist eine Überlebensstrategie und die Ruhe gehört in Zukunft zu denjenigen Gütern, die
es zu schützen gilt", erklärt Roland Diehl. Eine der ergiebigsten erneuerbaren Energien sei die
menschliche Schaffenskraft. Doch unter permanenten Lärmstressbedingungen könnten Menschen ihre Batterien
nicht richtig aufladen. Die Folgen seien abzusehen und würden Staat und Gesellschaft Jahr für Jahr mehr
Geld kosten als ein wirksames Lärmschutzprogramm.
Die Bürgerinitiativen haben führende Wissenschaftler zum Bahnlärm-Kongress am 13.
und 14. November nach Boppard eingeladen. Mitmachen sollen auch Politiker aller Ebenen, um der
Einseitigkeit des Informationsflusses in Sachen Bahn zu entrinnen und sich anhand anschaulicher Vorträge
und Diskussionsrunden selbst eine Meinung zu bilden. "Menschen ein Recht einzuräumen, nachts
schlafen zu dürfen, ist ein parteiübergreifendes Anliegen. Schlimm genug, wenn man dafür in einer
zivilisierten Gesellschaft kämpfen muss", sagt Roland Diehl.
Kontakt:
Dr. Roland Diehl
Sprecher IG BOHR
Vorstand MUT e.V.
Telefon: 07633/14362
Fax: 07633 405409
E-Mail: vorstand@mut-im-netz.de
Liebe MUTige,
unser öffentlicher Juli-Treff 2010 wird wegen des Beginns der großen Ferien eine Woche
vorverlegt. Wir laden alle MUT-Mitglieder und an einer menschenverträglichen Bahntrasse interessierte
Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Treff ein:
Freitag, 23. Juli, 18.00 Uhr, Max-Planck-Realschule Bad Krozingen
(Raum 101)
Derzeit rauscht es mal wieder kräftig im Blätterwald. Die Medien überschlagen sich mit
den wildesten Spekulationen - jeder will es besser wissen. Mehrere Arbeitskreise zu den Kernforderungen von
BADEN 21 haben getagt, der Projektbeirat hat sich am 15.07. zu einer weiteren Sitzung getroffen.
Lassen Sie sich aus erster Hand berichten! Es sieht so aus, als käme tatsächlich Bewegung in die verhärteten
Fronten. Kommen Sie und informieren Sie sich, damit Sie Wichtiges nicht verpassen!
Themen sind u.a.
- 4. Sitzung des Projektbeirats am 15.7.2010 und Gespräche im Umfeld – Kurzberichte und Wertung
- Anstehende Aufgaben - Vorplanung
- 1. Internationaler Bahnlärm Kongress - Aufgaben für MUT/IG BOHR, Organisatorisches
- Besuch von Bahnchef Rüdiger Grube am 10. September 2010 – Vorbereitungen
Der Internationale Bahnlärm-Kongress - IBK2010 - wirft seine Schatten voraus: Bitte
schauen Sie mal bei der IG BOHR-Homepage www.ig-bohr.de
vorbei und verschaffen Sie sich einen ersten umfassenden Überblick. Die MUT-Homepage wird sich demnächst
auch einklinken. Lesen Sie hier die erste Medieninformation
dazu.
Allen, die am kommenden Freitag nicht dabei sein können, wünschen wir eine erholsame
Ferienzeit, der Verreisenden sichere Zielankunft und Rückkehr, damit wir für einen heißen Herbst gewappnet
sind.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Hallo, Ihr MUTigen,
da sollten wir auch mitmachen!
Protst-Gottestdienst für einen menschenfreundlichen
und naturgerechten Ausbau der Rheintalstrecke.
Samstag, 10.07.2010
Bahnhofsvorplatz in Herbolzheim
Roland Diehl
MUT e.V., 1. Vorsitzender
BAHNWAHNSINNs-Filmfestival in Offenburg
Die Bürgerinitiative BI Bahntrasse e.V. Offenburg veranstaltet
am 8. Juli 2010 um 18 Uhr auf dem Neuen Marktplatz
ein Filmfestival der besonderen Art.
Mit Kurzfilmen und Spots wird der Bahnwahnsinn aufs Korn genommen! Der Hintergrund:
Die Deutsche Bahn AG plant den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn von Offenburg bis Weil am Rhein
auf eine Art und Weise, wie sie schlimmer kaum sein kann. Geht es an der geplanten Strecke weder
menschenverträglich, noch umweltgerecht und schon gar nicht zukunftstauglich zu, sind die Bahnplanungen
für die Stadt Offenburg die schiere Katastrophe! Unerträglicher Güterzuglärm, nachts im Dreiminutentakt,
mitten durch die Stadt, dazu monströse Lärmschutzwände bis zu 12 Meter hoch, Abriss zahlreicher Häuser,
akustische Käfighaltung für 3000 Haushalte sind die Attribute einer Planung, über die man nur noch den
Kopf schütteln kann.
Die in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein
(IG BOHR) zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen mit ihren über 20.000 Mitgliedern und Tausenden
Sympathisanten sind aufgerufen, den BAHNWAHNSINN zu verhindern und dafür einzutreten, dass der Ausbau
der Rheintalbahn so erfolgt, dass ihn die betroffenen Menschen auch akzeptieren können.
Das Alternativkonzept heiß
BADEN 21 - die Lösung für die Europatrasse Rotterdam-Genua am Oberrhein!
BADEN 21 heißt für Offenburg ein Güterzugtunnel unter der Stadt - und für das Nördliche Markgräflerland
die Bürgertrasse!
Das Bahnwahnsinns-Thema hat die Kreativität vieler Filmkünstler beflügelt.
Kommen Sie und schauen Sie, wie man mit filmischen Mitteln einem Thema zu Leibe rücken kann,
das für die Zukunft unseres 2000-jährigen Kulturraums so immens wichtig ist! Alle Infos zum Filmfestival
auf dem Flugblatt (zur Vergrößerung bitte anklicken!):

...und noch mehr unter
www.bahnwahnsinn.de. Die MUTigen Mitstreiterinnen
und Mitstreiter sind herzlich willkommen! Es gibt sicher viele Anregungen - zur Nachahmung empfohlen.
Der Vorstand von MUT e.V.
Die nächsten Termine: MUT-Julitreff am 23. Juli 2010 um 18 Uhr,
Max-Planck-Realschule Bad Krozingen (Raum 101). Wegen der Großen Ferien wird der Treff um eine
Woche vorverlegt. Bitte den Termin beachten! Einladung folgt.
Ein Großereignis wirft seine Schatten voraus: Internationaler Bahnlärm-Kongress
am 13. und 14. November 2010 (IBK2010) in Boppard am Rhein! Die Organisation steht! In wenigen
Tagen an dieser Stelle mehr mit allen wichtigen Informationen zum Programm, zur Anreise, Unterbringung
und Verpflegung. Wir sagen der Bahnlärmlobby den Kampf an.
Hier schon mal die erste
Pressemitteilung.
Liebe MUTige,
zur Vorbereitung auf die voraussichtlich für den 15. Juli 2010 anberaumten Sitzung
des Projektbeirats geht der IG BOHR-Führungsstab am 25. und 26. Juni 2010 in Klausur. Wir ziehen daher
unseren Juni-Treff von MUT kurzfristig auf den kommenden Freitag vor. Vorankündigungen in der Presse
waren leider nicht mehr möglich.
Wir laden ein zum
Juni-Treff von MUT e.V. am Freitag, dem 18. Juni 2010,
um 18.00 Uhr, Raum 101 der Max-Planck-Realschule Bad Krozingen.
Zu Ihrer Information erhalten Sie die
Tagesordnung vorab.
Wir bitten um Verständnis für die kurzfristige Aktion und hoffen auf rege Teilnahme.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Mai-Treff von MUT - Ausflug ins Blaue
Für den Wonnemonat Mai (vielleicht rappelt sich das Wetter in der kommenden Woche
ja wieder auf) hat sich der Vorstand einen etwas anderen Monatstreff ausgedacht:
Wegen der Pfingstferien treffen wir uns bereits am kommenden Freitag,
dem 21. Mai 2010. Treffpunkt ist der Parkplatz der Spedition LTE im Industriegebiet
"Im Mittelfeld" Buggingen, um 17.20 Uhr. Wir haben einen familienfreundlichen Ausflug
vorbereitet, zu Fuß, oder per Farrad, auch Kinderwagen-gerecht - die MUTige Familie mit MUTigen
T-Shirts, Mützen und Buttons bricht auf zu einem gemütlichen Ziel im Freien. Kommen Sie und lassen
Sie sich überraschen - es lohnt sich! Ein Gönner hat uns eingeladen. Damit er vorplanen kann, wird um
Anmeldung gebeten unter Tel/Fax 07633 13171 oder
info@mut-im-netz.de, mit Fahrrad ja/nein.
Also, nicht vergessen:
Freitag, 21. Mai 2010, um 17.20 Uhr,
Parkplatz Spedition LTE, Im Mittelfeld Buggingen,
Abmarsch/fahrt pünktlich um 17.30 Uhr zum Ausflug ins Blaue.
Wir freuen uns auf Sie und hoffen auf rege Teilnahme.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Einladung zur MUT-Jahreshauptversammlung 2010
Der Vorstand der Bürgerinitiative MUT – Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches
Markgräflerland e.V. - lädt alle Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen
Jahreshauptversammlung 2010 in Verbindung mit dem April-Treff ein. Sie findet statt am
Freitag, dem 30. April 2010, um 18.00 Uhr
in der Aula der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen
Die Sitzung ist in jedem Falle beschlussfähig.
Tagesordnung
- Begrüßung durch den Vorsitzenden
- Tätigkeitsbericht des Vorstands
- Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstands
- Bestellung der Kassenprüfer
- Stand der MUTigen Bemühungen um eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse
- Ausblick und Diskussion
- Verschiedenes
Bitte beachten Sie die Vorverlegung auf 18 Uhr. Wer zeitlich knapp dran
ist, kann gerne später dazustoßen. Es gibt wieder viel Interessantes zu berichten: Nach zügiger Abhandlung
der Tagesordnung wird der Stand der Bemühungen um einen menschenverträglichen und umweltgerechten Ausbau der
Rheintalbahn im MUT-Land berichtet und diskutiert sowie weitere Maßnahmen zur Umsetzung von BADEN 21 –
Ihr Kommen lohnt sich. Auch für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Lassen Sie uns nach dem offiziellen Teil
noch ein wenig beieinander hocken.
Auf Ihr zahlreiches Erscheinen freuen sich
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Roland Diehl, 1. Vorsitzender
Der 28. April ist der Tag gegen Lärm 2010
Lärm kommt uns teuer zu stehen. Lärm nervt und führt zu gesundheitlichen Schäden und
Risiken. Seine Bekämpfung ist und bleibt deshalb eine unverändert notwendige gesellschaftliche Aufgabe.
So beginnt die Presseerklärung des Arbeitsrings Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA).
Lesen Sie, was zum Thema "Kostbare Ruhe -
teurer Lärm" von der DEGA und anderen Lärmbekämpfern, darunter die IG BOHR mit
"Ohne die Ruhelösung BADEN 21 kein
Ausbau der Rheintalbahn", ausgeführt wird. Der regionale TV-Sender SWR Baden-Württemberg
sendet am Tag gegen Lärm um 18.45 Uhr ein Interview mit dem MUT-Vorsitzenden.
Aufruf zur Teilnahme am Zweiten Schienenlärmkongress
am 30.4.2010, Freiburg, Aula der Universität
im KG I, 9.00 UHR bis 13.00 Uhr
Für alle Bahnlärmgeplagten und die, die es nach dem Willen von Bund und Bahn
werden sollen, ist dieser Kongress fast schon eine Pflichtveranstaltung. Kommen Sie und
informieren sie sich über den Bahnlärm und seine schlimmen Auswirkungen, aber auch, was man gegen ihn
unternehmen kann. Kommen Sie und nehmen Sie teil, um mit einer möglichst voll
besetzten Aula die Brisanz des Bahnlärmproblems am südlichen Oberrhein zu demonstrieren.
Es erwartet Sie ein interessantes
und informationsreiches Programm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Schweiz macht sich Sorgen um den nördlichen Anschluss an die NEAT-Tunnel
Dass es nicht so recht vorwärts geht mit dem viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn im
Streckenabschnitt Offenburg-Basel macht die Schweizer Verkehrspolitiker zunehmend nervös.
Bundesverkehrsminister Ramsauer sieht sich verstärktem Druck ausgesetzt. Dazu erklärt die IG BOHR
klar und deutlich: Wenn gemäß BADEN 21 neu geplant wird, können die Planverfahren zügig abgearbeitet
werden. Viel Vorarbeit dazu wurde bereits geleistet. Für die Antragsplanung der Deutschen Bahn AG sehen
wir schwarz! Vielleicht wird's etwas am St.Nimmerleinstag?
Unsere Schweizer Nachbarn bitten wir um Verständnis, dass die Menschen am südlichen
Oberrhein eine menschenverträgliche, umweltgerechte und zukunftstaugliche Rheintalbahn fordern. Die
Planungen der Deutschen Bahn AG erfüllen diesen Anspruch auch nicht annähernd. Schweizer Qualität ist in
Deutschland leider nicht in Sicht. Der Schlüssel für eine zügige Ausbauplanung liegt beim
Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn AG. Von ihnen hängt es ab, ob die vielen Milliarden,
die die Schweiz mit dem Bau der NEAT-Tunnel dankenswerter Weise in eine weitsichtige und nachhaltige
Verkehrspolitik investiert hat, zügig refinanziert werden können.
Sehen Sie den ausgezeichneten Filmbericht des Schweizer Fernsehens vom 15. April 2010
zum Südbadischen Bahnlärmprotest:
hier oder
hier.
Lesen
Sie auch, was wir an den im Filmbericht zu sehenden Vorstand der NEAT-Aufsichtsdelegation, Rolf Büttiker,
geschrieben haben - leider noch ohne Antwort. Und
lesen Sie die Antwort von Bundesrat Moritz
Leuenberger an die IG BOHR - auch er kommt im Filmbericht mit Schweizer Demokratieverständnis zu
Wort.
Offener Brief an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
(BMVBS)
und an die Landesregierung Baden-Württemberg zur Antwort des BMVBS
auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion zum Ausbau der Rheintalb
Das BMVBS als Repräsentant der Bundesregierung hat auf die 26 Fragen der Kleinen
Anfrage Stellung genommen. Lesen Sie hier, was die Bundesregierung zu wichtigen Fragestellungen ausgeführt hat.
Aus Sicht der Bürgerinitiativen der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR)
sind die Antworten zum großen Teil mehr als unbefriedigend. Die IG BOHR hat daher in einem
Offenen Brief an
das BMVBS zur Kenntnisnahme durch die Landesregierung ihren Unmut über die Ausführungen des
BMVBS zum Ausdruck gebracht. Wir geben hiermit unseren Homepage-Besuchern den Offenen Brief
zur Kenntnis, der in der Region verbreitet wird und zusammen mit einer Pressemitteilung an die
Medien geht. Der in der Antwort an den Tag gelegte Umgang mit den Menschen in der Region am
südlichen Oberrhein ist indiskutabel. Die Bürgerinitiativen der IG BOHR werden dagegen Widerstand
leisten und bitten die mitbetroffenen Amts- und und Mandatsträger um ihre Unterstützung.
Lesen Sie hier die fast unglaubliche Antwort des Eisenbahn-Bundesamts auf den Antrag eines
IG BOHR-Mitglieds zur Verminderung des Bahnlärms. Es ist höchste Zeit, eine menschenverachtende
Gesetzeslage zu ändern! Sie ist nicht vom Himmel gefallen und kein unabänderliches Naturgesetz,
sondern von Menschen gemacht und kann auch von ihnen wieder geändert werden. Rücksichtslosigkeit
und Egoismus müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Dazu ein Spruch auf gut Badisch:
"Skrupelos sot mer nit si. Aber d'Skrupelose skrupelos
zu bekämpfe, so skrupelos mues mer si" (unbekannter Autor).
Der Vorstand von MUT e.V.
Wichtige Ereignisse:
Fackelzug-Schweigemarsch-Warnfeuer gegen Bahnlärm und
politische Untätigkeit am Ostersamstag, 3. April 2010, in Schallstadt
Zweiter Schienenlärmkongress am 30. April 2010 in Freiburg
MUT-Jahreshauptversammlung 2010
Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Güterverkehr in den Abend- und Nachstunden hat wieder quälend zugenommen.
Der Schutz vor Güterzuglärm ist nach wie vor völlig unzureichend. Darüber wollen, können und dürfen
wir nicht zur Tageordnung übergehen. Das sind wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schuldig, die
schon heute massiv unter dem nächtlichen Güterzugverkehr leiden. Lesen sie
hier über das Lärmmartyrium einer MUTigen Mitbürgerin aus
Schallstadt. Die Rücksichtslosigkeit des Bahnbetriebs und die Untätigkeit der politischen Verantwortungs-
und Entscheidungsträger muss immer wieder angeprangert werden.
Das wollen wir mit einer gemeinsamen Aktion von MUT und IGEL erneut
tun mit einem Fackelzug, Schweigemarsch und Warnfeuer in Schallstadt am
Ostersamstag, dem 3. April 2010, um 20 Uhr:

Der Vorstand von MUT e.V. bittet trotz der ungewöhnlichen Zeit um rege Teilnahme.
Wir dürfen keine Ruhe geben!
Aufmerksam machen wir auf den Zweiten Schienenlärmkongress, der vom
Regionalverband Südlicher Oberrhein in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg veranstaltet wird:
Freitag, 30. April 2010, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Aula Kollegiengebäude I. Diese Veranstaltung
ist die Fortsetzung des Kongresses am 11. Juli 2007 an gleicher Stelle. Kommen Sie und lassen Sie sich u.a.
über die neusten Ergebnisse der Lärmwirkungsforschung und die rechtlichen Defizite in der Bekämpfung des
Schienenverkehrslärms informieren. Hier
finden Sie den Flyer mit Programm, weiteren Informationen und der Anmeldung. Bitte pro Teilnehmer/in eine
Anmeldung verwenden!
Vergessen Sie unsere diesjährige Jahreshauptversammlung nicht, zu der
der MUT-Vorstand alle MUT-Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich einlädt.
Sie findet am Freitag, 16. April 2010, um 18.00 Uhr
in der Aula der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen statt.
Satzungsgemäß ist die Versammlung beschlussfähig, wenn 850 (20%) stimmberechtigte
Mitglieder anwesend sind. Sollte dies aufgrund der hohen Mitgliederzahl vom MUT e.V. nicht
erreicht werden, wird die Jahreshauptversammlung für Freitag, den 30. April 2010, um 18.00 Uhr
an gleicher Stelle erneut anberaumt und ist dann in jedem Falle beschlussfähig.
Tagesordnung:
- Begrüßung durch den Vorsitzenden
- Tätigkeitsbericht des Vorstands
- Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstands
- Bestellung der Kassenprüfer
- Stand der MUTigen Bemühungen um eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse
- Ausblick und Diskussion
- Verschiedenes
Einladung zum März-Treff 2010 von MUT e.V.
Liebe MUTige Streiter, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
unsere nächste Informationsveranstaltung findet statt am
Freitag, dem 26. März 2010, um 18 Uhr
in der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen (Raum 101).
Nach dem Fiasko der vergangenen Sitzung des Projektbeirats hat MUT hat mit
den Schwesterinitiativen in der IG BOHR die politischen Aktivitäten ausgeweitet. Gespräche in
Stuttgart und Berlin stehen an. Für den Herbst 2010 ist ein Internationaler Bahnlärmkongress
Rheinschiene in Planung, der vom 5.-6. November in Bonn stattfinden wird.
Wir danken allen MUTigen, die bei der Protestveranstaltung am 5. März in
Weil-Haltingen dabei waren. So konnten wir ein erneutes Zeichen für die Entschlossenheit des
Bürgerwillens setzen, eine menschenfeindliche Planung auf der Grundlage eines völlig veralteten
Eisenbahnrechts nicht hinzunehmen.
Die Vorberatungen für die nächsten Sitzungen des Projektbeirats gehen weiter.
Dieses wichtige Gremium muss weiterarbeiten, denn es erzwingt die Transparenz, die wir für
unsere politische Arbeit brauchen.
Kommen Sie und informieren Sie sich! Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen.
Und noch ein wichtiges Anliegen:
Resolution zur Unterstützung der Kernforderung 6 von BADEN 21
"Möglichst alle Güterzüge durch den Katzenbergtunnel"
Die Katzenberg-Kommunen müssen schon seit Jahren den Lärm der Güterzüge erdulden.
Jetzt zeichnet sich mit der Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels die Chance auf eine nachhaltige
Lösung des Problems ab: Güterzüge durch den Katzenbergtunnel!
Diese Chance muss durch die Schaffung der baulichen und betrieblichen
Voraussetzungen konsequent genutzt werden. Politik und Bahn sind aufgerufen, den Weg für die
Problemlösung frei zu machen. Die Kommunen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen mit ihren Ortschaften
haben eine Resolution
zu Papier gebracht, die eindringlich aufzeigt, was zu tun ist, damit für die Menschen der Isteiner
Klotz-Gemeinden das Bahnlärmmartyrium ein Ende hat.
MUT freut sich über diese Resolution und unterstützt sie nach Kräften.
Machen auch Sie mit und sammeln Sie Unterschriften!
Unterschriftenlisten bitte senden an:
Rathaus Bad Bellingen
Rheinstraße 25
79415 Bad Bellingen
Fax 07635-811939
wiedemann@gemeinde.bad-bellingen.de.
Der Vorstand von MUT e.V.
Einladung zur MUT-Jahreshauptversammlung 2010
Der Vorstand lädt alle MUT-Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen
und Bürger zur öffentlichen Jahreshauptversammlung 2010 ein. Sie findet statt am
Freitag, 16. April 2010, um 18.00 Uhr
in der Aula der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen
Satzungsgemäß ist die Versammlung beschlussfähig, wenn 850 (20%)
stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Sollte dies aufgrund der hohen Mitgliederzahl
vom MUT e.V. nicht erreicht werden, wird die Jahreshauptversammlung für
Freitag, den 30. April 2010, 19.00 Uhr an gleicher Stelle
erneut anberaumt und ist dann in jedem Falle beschlussfähig.
Tagesordnung:
- Begrüßung durch den Vorsitzenden
- Tätigkeitsbericht des Vorstands
- Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstands
- Bestellung der Kassenprüfer
- Stand der MUTigen Bemühungen um eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse
- Ausblick und Diskussion
- Verschiedenes
Auf Ihr zahlreiches Erscheinen freuen sich
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Roland Diehl, 1. Vorsitzender
Liebe MUTige,
mit Datum 1. Februar 2010 ist der Planfeststellungsbeschluss für den
Streckenabschnitt 9.2 Weil-Haltingen der Rheintalbahn ergangen - ein menschenverachtender
Beschluss für eine menschenverachtende Planung, mit voller Rückendeckung durch die politischen
Entscheidungsträger in Bund und Land, die bei wirklichem Willen das Desaster für die Haltinger
Bevölkerung hätte abwenden können.
Unsere Haltinger BI-Kollegen rufen zur
Teilnahme an einer Protestveranstaltung
am 5. März 2010 in der Haltinger Festhalle auf
- der Aufruf anbei.
Damit das kein Vorgeschmack wird für das, was auf uns zukommt, wollen wir unsere
Solidarität mit den Haltinger Mitkämpfern demonstrieren, aber auch ein klares Warnzeichen aussenden,
dass wir MUTigen uns das üble Spiel nicht gefallen lassen werden.
Der Vorstand von MUT e.V. ruft daher alle MUTigen auf, an der
Protestaktion am Freitag, dem 5. März 2010, in Weil-Haltingen teilzunehmen.
Beginn um 19 Uhr mit einem Fackelzug,
Kundgebung in der Festhalle Haltingen um 20 Uhr
(Dauer ca. 1,5 Stunden).
Wir wollen mit einer starken MUTigen Delegation nach Haltingen fahren und
organisieren dafür einen Busdienst für die Hin- und Rückfahrt. MUT übernimmt dafür die Kosten
und freut sich über einen freiwilligen Spendenbeitrag.
Busabfahrt zentral für alle an der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen um 18 Uhr
(dort reichlich Parkmöglichkeiten).
Damit wir planen können:
Melden Sie bitte Ihre Teilnahme mit dem
beigefügten Formular
an (per Fax, Email oder Telefon).
Kommen Sie und machen Sie mit! Dies ist der Auftakt für weitere
Aktionen!
Der Vorstand von MUT e.V.
Einladung zum Februar-Treff 2010 von MUT e.V.
Liebe MUTige Streiter, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Sie sich für den Erhalt unserer weitgehend lärmfreien und intakten Heimat einsetzen!
Die Bürgerinitiative MUT bittet Sie zu ihrem Februar-Treff am
Freitag, dem 26. Februar 2010, um 18 Uhr
in die Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen (Raum 101). Wir bitten um Vormerkung
des Termins.
Der Projektbeirat Rheintalbahn wird sich in Kürze mit der Westumfahrung Freiburg und der
Bürgertrasse im MUT-Land befassen. Damit tritt für uns die Planfeststellung in die entscheidende Phase.
Jetzt müssen wir den politischen Entscheidungsträgern unmissverständlich klar machen, dass wir nach 7
Jahren sehr engagierten Einsatzes für unsere Bürgertrasse das einzig akzeptable Ergebnis, nämlich deren
Feinplanung und Realisierung, erwarten. Wir wollen den neuesten Stand der Gespräche berichten und uns für
den Fortgang des Verfahrens in der gebührenden Weise aufstellen. Der neue Bundesverkehrsminister und sein
für das Eisenbahnwesen zuständiger Staatssekretär haben ihren Besuch in unserer Raumschaft angekündigt.
Das ist sehr erfreulich, denn dann lernen sie unser Anliegen hier vor Ort besser kennen als am grünen
Tisch, und wir können ihnen in aller Deutlichkeit klar machen, dass wir eine menschenverträgliche,
umweltgerechte und zukunftstaugliche Lösung brauchen, die die Menschen, ihren Naherholungsraum und
sein Landschaftsbild schützt sowie der Landwirtschaft günstige Arbeitsbedingungen erhält.
Und diese Lösung heißt Bürgertrasse! Kommen Sie und informieren Sie sich!
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen.
Der Vorstand von MUT e.V.
Offener Brief zum Erlass des
Planfeststellungsbeschlusses Weil-Haltingen
An Herrn Minister Dr. Peter Ramsauer, MdB
und Herrn Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Berlin)
Sehr geehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Staatssekretär,
für die Trassenführung und -ausführung beim viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn
trägt nicht die Bahn in erster Linie Verantwortung, sondern die Politik. Die politischen
Entscheidungsträger für dieses Jahrhundertprojekt, vornehmlich Sie, sind in dieser zentralen Frage ihrer
Verantwortung bisher nicht gerecht geworden. Das Land würde 50 Prozent der Mehrkosten für die
Alternativplanung BADEN 21 bestreiten, der Bund allerdings dürfe die andere Hälfte nicht übernehmen.
Aus rechtlichen Gründen, wie Sie verlauten ließen. Den Bürgern ist das nicht zu vermitteln.
Lesen Sie hier
mehr!
Wichtige MUT-Sitzung
Der Vorstand der Bürgerinitiative MUT - Mensch und Umwelt schonende
DB-Trasse Nördliches Markgräfler-land - lädt alle Mitglieder zu eine wichtigen
Informationssitzung ein. Damit wird der MUT-Januar-Treff, der wegen der Sitzung des
Projektbeirats Rheintalbahn ausfallen musste, nachgeholt. Die Sitzung findet statt am
Freitag, dem 5. Februar 2010, um 18 Uhr in der
Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen (Raum 101).
Wichtige Themen:
- 3. Sitzung des Projektbeirats Rheintalbahn am 28.1.10: Ergebnis und
Schlussfolgerungen
- Gespräch mit Armin Schuster MdB am 2.2.10
- Vorbereitung der Arbeitsgruppensitzungen zum Pro-jektbeirat
Kommen Sie und diskutieren Sie mit uns!
Der Vorstand von MUT e.V.
MUTiger Jahresauftakt
Liebe Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Bürgerinitiative MUT – Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches
Markgräflerland e.V. – wünscht Ihnen im noch jungen Jahr alles Gute und uns die Entscheidung für die
Bürgertrasse. Im neu eigerichteten Projektbeirat werden die Weichen entsprechend gestellt.
Gleichzeitig laden wir Sie und Ihre Familie herzlich ein zu unserem schon traditionellen Jahresauftakt
Mit MUT ins Neue Jahr
Freitag, 22. Januar 2010, 19.00 Uhr, Möhlin-Halle in Bad Krozingen-Hausen.
Wir berichten über die neuesten Entwicklungen bei unseren Bemühungen um BADEN 21
mit unserer Bürgertrasse und wollen mit Ihnen die nächsten Schritte beraten. Im Mittelpunkt aber
steht der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, das Sie alle mitgestaltet haben. Vieles ist
geschehen, z.B. Hallenboykott, Warnfeuer, Großkundgebung, etc. Wir lassen es in gemütlicher Runde
mit Kurzanalysen und vielen Bildern Revue passieren. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Damit die Küche planen kann, bitten wir um Anmeldung mit dem beigefügten
Formblatt.
Kommen Sie und gönnen Sie sich bei allem Ernst der Sache auch ein paar vergnügliche
Stunden! Wir freuen uns auf Sie.
Der Vorstand von MUT e.V.

Abschlusstreff 2009 von MUT
Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Vorstand und Beirat der Bürgerinitiative MUT - Mensch und Umwelt schonende
DB-Trasse Nördliches Markgräflerland - danken Allen, die Einwendungen gemacht und gesammelt haben,
um gegen die rücksichtslosen und deshalb inakzeptablen Bahnpläne im Streckenabschnitt 8.2 March-Schallstadt
zu protestieren. Besonderer Dank gilt unseren MUTigen Ortsbeauftragten für ihre unermüdliche
Einwendungshilfe. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen.
Wir treffen uns zum letzten öffentlichen Monatstreff in diesem Jahr am
Freitag, 18. Dezember 2009, um 18 Uhr im
Raum 101 der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen.
Geboten wird ein Rückblick auf die Einwendungskampagne 8.2, die
beeindruckende 52.000 Einwendungen ergeben hat, die am 7.12. in Form eines großen Berges
von Kartons und Umschlägen an den Regierungspräsidenten übergeben wurden (Informationen
dazu finden sich unter www.mut-im-netz.de). Berichten wollen wir über den Stand der Beratungen
im Projektbeirat nach seiner 2. Sitzung im Hinblick auf die Durchsetzung von BADEN 21 mit
der Bürgertrasse im Südlichen Breisgau und Nördlichen Markgräflerland. Ein erneut
turbulentes Jahr lassen wir mit vorweihnachtlicher Stimmung in gemütlicher Runde
ausklingen.
Unser Dank gilt allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern für ihre Treue und
ihren mit einem ersten Achtungserfolg belohnten beharrlichen Einsatz für eine Güterbahntrasse,
die zum Wohl der Region und ihrer Bewohner nur Mensch und Umwelt schonend geplant und gebaut
werden darf. Wir wünschen Ihnen Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest in einer geruh- und
erholsamen Jahreszeit und einen guten Rutsch in ein Jahr, das Ihnen Gesundheit und Glück
und uns den Durchbruch für unsere Bürgertrasse bringen möge!
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Übergabe der Einwendungen für den Streckenabschnitt
8.2 March-Schallstadt im Regierungspräsidium Freiburg
Am 7. Dezember 2009 haben Vertreter der Bürgerinitiativen MUT
und IGEL zusammen mit dem Freiburger Oberbürgermeister Dr. Salomon und den Bürgermeistern
zahlreicher Kommunen Regierungspräsident Julian Würtenberger und seiner Mannschaft offiziell
die Einwendungen gegen rücksichtlose Bahnpläne im Streckenabschnitt 8.2 March-Schallstadt
überreicht - ein wahrer Berg von Kartons, angefüllt mit ca. 52.000 Einwendungschreiben.
Regierungspräsident Würtenberger sah es mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Einerseits bedeutete
die riesige Zahl eine enorme Arbeitsbelastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RP, die
Einwendungen zu sichten und auszuwerten, die kaum vor Ablauf eines Jahres zu bewältigen sei, andererseits
zeigte er sich beeindruckt von dem enormen Bürgerengagement und gratulierte den Vertretern der Kommunen
und der Bürgerinitiativen für den Nachweis des ungebrochenen Bürgerwillens, für die Region die bestmögliche
Planung für das 3. und 4. Gleis durchzusetzen.
Lesen Sie hier
oder hier
und schauen
Sie, was es Interessantes dazu gibt!
Liebe MUTige EinwenderInnen und EinwendungssammlerInnen,
einen Tag nach Ende der Einwendungsfrist hat es das Regierungspräsidium
Freiburg mit einer Pressemitteilung
amtlich gemacht: Unser und unser MitstreiterInnen Fleiß hat sich ausgezahlt! Wir können auf sage und
schreibe 52.000 Einwendungen stolz sein - ein erneutes klares Zeichen, dass im BOHR-Land
von Offenburg bis Weil die Antragstrasse der Deutschen Bahn AG keine Chance hat. Das gibt auch wieder
Auftrieb für unsere Bürgertrasse! Wir können im Projektbeirat mit noch mehr Rückenwind aus der Bevölkerung
für unsere Forderung nach einem menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftstauglichen Ausbau der
Rheintalbahn eintreten. Wir sind das Volk! Etwas anderes als BADEN 21 ist für die Region am
südlichen Oberrhein nicht vorstellbar.
Allen MUTigen, die zu der stolzen Zahl beigetragen haben, unser allerherzlichster
Dank! Es war ein hartes Stück Arbeit, das uns Zeit und Kraft gekostet hat. Aber es hat sich gelohnt!
Über 170.000 Einwendungen gegen eine rücksichtslose Bahnplanung gehen hinaus in die Welt und werden
ihre Wirkung nicht verfehlen. Bleiben wir weiter hatnäckig und beharrlich am Ball - ohne uns kann die
Rechnung nicht aufgehen.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Einladung zum MUT-Novembertreff 2009
Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
unsere beeindruckende Großdemonstration auf dem Freiburger Rathausplatz am
14. November ist schon wieder Geschichte. Es gibt wieder viele schöne Fotos auf unserer Homepage
www.mut-im-netz.de - schauen Sie doch mal rein und entdecken
Sie sich selbst! Allen MUTigen, die in Freiburg dabei waren, nochmals unser herzlicher
Dank.
Interessante Nachrichten kamen dieser Tage aus dem Regierungspräsidium.
Das RP hat die Planungen der Bahn im Bereich Heitersheim-Buggingen wegen des miserablen
Lärmschutzes als nicht genehmigungsfähig abgelehnt. Das ist ein bemerkenswerter Anfangserfolg,
der Lust auf mehr macht und uns mit großer Freude erfüllt, denn jetzt hat unsere
"freie Feldlösung" beste Chancen auf Realisierung.
Was uns nicht gefallen kann: Unserer Vorstellung von einer DB-Trasse
in Tieflage, die an mehreren Stellen gedeckelt ist, wurde nicht entsprochen, auch
nicht im gesamten Bereich bis Mengen. Das war zwar nicht anders zu erwarten, aber dennoch
enttäuschend. Es wurden zwar die Schallschutzwände erhöht und erweitert, was den Lärmschutz
für die MUTigen Ortschaften verbessert, für die Vermeidung der Trennwirkung ist das aber
kontraproduktiv: Damm plus noch mehr Mauer machen die Sache nicht besser.
Das ist nicht die Bürgertrasse, die wir uns vorgestellt haben!
Unser Naherholungsraum wird nicht vor Verschandelung bewahrt, die Schonung von Ackerland
unterbleibt. Dieses erste Wort des RP wird sicher nicht das letze in Sachen Bürgertrasse
sein. Jetzt muss im Projektbeirat ei-ne politische Entscheidung in unserem Sinne fallen.
Der Kampf für eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse geht weiter! Jetzt gerade: Machen
Sie mit bei der Einwendungsaktion für unsere Bürgertrasse im Bereich Mengen, Munzingen und Tiengen!
Unsere Homepage und die MUTigen Ortsbeauftragten helfen Ihnen dabei. Abgabeschluss ist der
3. Dezember 2009.
Wir haben wieder jede Menge interessante Informationen für Sie und wichtige
Dinge zu besprechen. Das alles erfahren Sie auf dem
MUTigen Novembertreff am Freitag, dem 27. November 2009,
um 18 Uhr im Raum 101 der Max-Planck-Realschule.
Wir freuen uns auf Sie!
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Großkundgebung der IG BOHR auf dem Freiburger Rathausplatz:
Ein großer Dank an die MUTigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter!
Der Vorstand dankt allen MUTigen Mitgliedern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern fürs
Mitmachen und Mitdemonstrieren für einen menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftstauglichen
Ausbau der Rheintalbahn. Dank unserer Anwesenheit aus dem MUT-Land - unterstützt von der Markgräfler
Blasmusik, dem Musikverein Mengen und der Guggemusik Tiengen; allen Musikerinnen und Musikern unser
allerherzlichster Dank für die sehr beeindruckende Präsenz! - konnten wir zusammen mit unseren
Schwesterinitiativen wiederum ein unüberseh- und unüberhörbares Zeichen setzen:
Wir sind das Volk, und mit uns nur BADEN 21 mit der Bürgertrasse! Gegen uns: Nichts!
Bemerkens- und dankenswert auch die eindrucksvolle Unterstützung unseres Anliegens durch unsere Gastredner
Staatsekretär Gundolf Fleischer als Vertreter der Landesregierung, Freiburgs Oberbürgermeister Dr.Dieter
Salomon, den Präsidenten des Regionalverbands Südlicher Oberrhein Otto Neideck und Landrätin Dorothea
Störr-Ritter für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Zusammen mit der beeindruckenden Zahl von
Amts- und Mandatsträgern, die sich auf der Kundgebungsbühne einfanden, machten sie deutlich, dass auch
die offizielle Region hinter den Forderungen der Bürgerinnen und Bürger am südlichen Oberrhein steht.
Lesen und betrachten Sie die ersten Reaktionen in der Presse
(
Badische Zeitung - Textmeldung,
Badische Zeitung - Bildergalerie).
Mit Freude und Dankbarkeit für ihre Solidarität konnten wir auch ein gemeinsames
Grußwort der Kirchen von Ezbischof Dr. Robert Zollitsch
und dem evangelischen Landesbischof Dr. Ulrich Fischer verlesen (ausführliche Presseschau und Bildergalerie
folgen).
Lassen Sie uns mit dieser tollen Veranstaltung als Zeichen unserer Solidarität
am Oberrhein im Rücken beharrlich und hartnäckig unser Ziel weiterverfolgen! Die große Zahl der an
einem Strang ziehenden wird stetig größer, unsere Geduld aber immer kleiner. Die Politik muss jetzt
endlich klare Zeichen setzen! Bundes- und Landesregierung, Bundestag und Landtag bestimmen die Richtung,
in die es zu gehen hat - und nicht das Eisenbahnbundesamt und schon gar nicht die Deutsche Bahn AG. Mit
unseren Steuergeldern wird die Rheintalbahn ausgebaut, und die Planung dafür muss dem Geldgeber - also uns,
der Bevölkerung - gefallen. Die Bahn hat sich an die Region anzupassen - und nicht umgekehrt.
Großkundgebungen und andere Aktionen wird es so lange geben, bis diese Erkenntnis in allen entscheidenden
Köpfen angekommen ist.
Wie heißt es im Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland?
Jawohl, Sie haben Recht: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ..."
Denken Sie immer daran: Wir sind das Volk!
Der Vorstand von MUT e.V.
Mit BADEN 21 steh'n wir ein: Für Solidarität am Oberrhein!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe MUTige Mitglieder,

nach Offenburg, Freiburg, Lahr jetzt wieder Freiburg! Alle Jahre wieder steigt die
Großkundgebung der IG BOHR für eine bessere Bahnplanung am südlichen Oberrhein und gegen
den Bahnlärm. Das machen wir so lange, bis BADEN 21 - unsere Anrwort auf den Lärmterror der Güterzüge -
unter Dach und Fach ist.
Die Region trifft sich am Samstag,
dem 14. November 2009, auf dem Freiburger Rathausplatz.
Teilnehmen ist Ehrensache! Wie läuft's ab? Wer spricht?
Das komplette Programm enthält das
Flugblatt zur Großkundgebung.
Die MUTigen treffen sich um 13.15 Uhr auf dem Konzerthausplatz zum Sternmarsch mit Markgräfler Blasmusik
zum Rathausplatz. MUT organisiert wieder einen Busdienst für Hin- und Rückfahrt. Alle Einzelheiten dazu
mit den Busfahrplänen entnehmen Sie bitte den MUTigen Information zur Großkundgebung, die Sie in den nächsten Tagen auch in der Presse
wiederfinden werden. Damit wir planen können: Bitte Anmeldeformular benutzen!
Liebe MUTige,
die Planung für das 3. und 4. Gleis geht mit Offenlegung der Planunterlagen für unseren
Abschnitt 8.2 (March-Schallstadt) in die für das MUT-Land entscheidende Phase. Die Tiengener, Munzinger und
Mengener haben nun die einmalige Chance, als Direktbetroffene ihre unmittelbaren Einwendungen bis spätestens
3. Dezember 2009 zu formulieren und an Gemeinde oder Regierungspräsidium zu geben. Die
Planunterlagen liegen bis zum 19. November 2009 im Mengener Rathaus sowie in den
Ortsverwaltungen in Tiengen und Munzingen zur Einsicht aus. Die Einwohner der übrigen Kommunen im MUT-Land
können mittelbare Einwendungen machen, indem sie mindestens fordern, dass die Planungen im Abschnitt 8.2
in der Weise erfolgen, dass eine Realisierung der Bürgertrasse nicht verhindert wird.
Des Weiteren bietet MUT eine Einwendungshilfe an:
- Tiengen
Dienstag 15 Uhr bis 17.30 Uhr und Samstag 15 Uhr bis 18 Uhr
Versammlungsraum hinter dem Rathaus, Beginn: 24. Oktober 2009
- Munzingen
Mittwoch 18 Uhr bis 20 Uhr und Samstag 15 Uhr bis 18 Uhr
Bürgersaal im Rathaus, Beginn: 24. Oktober 2009
- Mengen
Montag 17 Uhr bis 19 Uhr und Freitag 17 Uhr bis 19 Uhr
Rathaus Mengen, Beginn: 26. Oktober 2009
Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,
dieser Bereich ist den MUTigen Mitgliedern vorbehalten. Um hier einen Einspruch erstellen
zu können, benötigen Sie ein spezielles Passwort, das Sie jederzeit erhalten können, wenn Sie MUT-Mitglied
sind. Sollte das noch nicht der Fall sein: Klicken Sie bitte auf den Button
"BEITRETEN" auf der oberen Menüleiste. Haben Sie als MUTiges Mitglied das von MUT versandte Passwort
vergessen? Fragen Sie bitte nach unter info@mut-im-netz.de!
Der MUT-Vorstand und die Vorstände der Schwesterinitiativen der IG BOHR danken
für die engagierte Teilnahme so vieler Menschen an der Warnfeuer-Aktion. Es war beeindruckend, was
am 18. September 2009 so alles auf die Beine gestellt wurde! Es wird seine Wirkung nicht verfehlen.
Hier die Reaktion der Presse auf das MUTige Warnfeuer.
Der von Bund und Land beschlossene Projektbeirat zum akzeptablen Ausbau
der Rheintalbahn hat am 5. Oktober 2009 in Berlin erstmals getagt. Lesen Sie die
Resonanz dazu in den Medien
und die Pressemitteilung der IG BOHR!
Es bewegt sich was!
Die Offenlegung der Bahnpläne für den Streckenabschnitt 8.2 March -
Schallstadt steht an!
Auftaktveranstaltung am Dienstag, dem 13. Oktober 2009, um 19.30 Uhr, in der
Freiburger Rothaus-Arena! Das MUT-Land ist nochmals gefordert, denn die MUTigen aus Tiengen,
Munzingen und Mengen brauchen unsere Unterstützung.
Vorstand und Beirat von MUT e.V möchten Sie nochmals an einen sehr wichtigen Termin
erinnern, bei dem wir Präsenz zeigen müssen:
Dienstag, der 13. Oktober 2009, um 19.30 Uhr, Rothaus-Arena
Freiburg:
Bitte kommen Sie mit Mann und Maus zur Auftaktveranstaltung der Offenlegung der
Bahnpläne zum Streckenabschnitt 8.2, der mit Tiengen, Munzingen und Mengen deutlich ins MUT-Land hineinragt.
Die große Arena müssen wir mit unseren MitstreiterInnen von IGEL möglichst voll kriegen, damit wir den
Bahnvertretern einen unvergesslichen Empfang bereiten können (es gibt jede Menge Parkplätze). Die IGELs
werden anfangs der Veranstaltung für den nötigen akustischen Hintergrund sorgen. Unterstützen wir sie mit
Stimmbändern und Trillerpfeifen!
Der Regierungspräsident begrüßt. Danach stellen die Bahnvertreter ihre tolle Planung vor.
Für die Stadt Freiburg wird Herr Oberbürgermeister Salomon das Wort ergreifen und für die betroffene Bevölkerung
die Einwendungskampagne eröffnen. IGEL-Sprecher Adalbert Häge, dem wir wegen der höheren Betroffenheit des
IGEL-Lands den Vortritt lassen, wird zum Abschluss für die BI IGEL und MUT sprechen. Begleiten wir seine
Ausführungen mit unserer akustischen Präsenz - und dann sind wir für eine Minute ganz still.
Wir müssen erneut ein Zeichen setzen und unsere politischen Bemühungen durch unseren
hartnäckigen und beharrlichen Protest gegen eine menschenfeindliche Bahnplanung flankieren. Wir haben
schon 120.000 Einwendungen - es müssen noch viel mehr werden, damit eines ganz klar wird: Eine Verwirklichung
der Bahnpläne gegen den erklärten Widerstand der Bevölkerung ist nicht möglich!
Zu Ihrer Kenntnis anbei der Wortlaut unserer Pressemitteilung. Bitte beachten Sie die
genannten weiteren Termine. MUT bietet wieder Einwendungsberatung an. Termine und Örtlichkeiten werden
noch bekannt gegeben. Wir stellen in den nächsten Tagen die DVD mit den Planunterlagen auf die MUT-Homepage.
Mit einem Passwort, das wir noch intern bekannt geben, können Sie als MUT-Mitglied die Planunterlagen
online einsehen. So gelangen Sie auch an mittelbare und unmittelbare Mustereinwendungen und an
angepasste Textbausteine. Mitmachen ist Ehrensache!
Es grüßen Sie ganz herzlich
der MUTige Vorstand und Beirat
Pressemitteilung
MUT zur Offenlegung der Bahnpläne im Abschnitt March-Tiengen/Mengen/Munzingen
Am Dienstag, dem 13. Oktober 2009, um 19.30 Uhr findet in der Rothaus-Arena in
Freiburg die Auftaktveranstaltung des Regierungspräsidiums Freiburg zur Offenlegung der Bahnpläne
für den Ausbau der Rheintalbahn im Abschnitt 8.2 March-Tiengen/Mengen/Munzingen statt. Die Bürgerinitiative
MUT – Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches Markgräflerland e.V. – ruft die Bevölkerung im
südlichen Breisgau und im nördlichen Markgräflerland auf, an dieser für die Zukunft der Region so
wichtigen Veranstaltung teilzunehmen, um sich über die Planungen und die damit verbundenen Auswirkungen
zu informieren. Die Offenlage endet wegen der Herbstferien am 17. November 2009, die Frist für die
Einreichung von Einwendungen am 3. Dezember 2009. MUT erhält einen Plansatz und wird ihre Mitglieder bei
der Abfassung von Einwendungen beraten. Weitere Informationen von MUT zusammen mit der Stadt Freiburg
gibt es am Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, um 19.30 Uhr im Tuniberghaus Tiengen.
Zur Halbzeit der Einwendungsfrist findet die große Solidaritätskundgebung der IG BOHR
(Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein) gegen die Bahnpläne am südlichen Oberrhein
statt: Samstag, 14. November 2009, um 14 Uhr auf dem Rathausplatz in Freiburg.
Simultane Warnfeuer-Aktion der IG BOHR
Die Bürgerinitiative MUT lädt ein zum abschließenden Warnfeuer der
Bürgerinitiativen in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR):
Großes Warnfeuer gegen eine menschen-feindliche Bahnplanung am Oberrhein
Am Freitag, dem 18. September 2009 veranstaltet MUT mit ihren
Schwesterinitiativen gleichzeitig eine Warnfeuer-Demonstration:
Das MUTige Warnfeuer wird brennen vor Bad Krozingen-Tunsel an der
Kreisstraße K 4938 (von Norden kommend die 1. Ausfahrt von der B3 nach Tunsel, von Süden
kommend die 2. Ausfahrt von der B3 nach Tunsel) zwischen der B3 und dem Bahndamm - Wegweiser
beachten!
Ablauf der Veranstaltung:
- Treffen der Teilnehmer zur Kundgebung vor dem Rathaus Tunsel um 19 Uhr
- Fackelzug auf der Kreisstraße Richtung Eisenbahnunterführung, dahinter links
auf den bahnbegleitenden Wirtschaftsweg zum Feuerplatz
- Entzündung des Warnfeuers simultan mit der Bürgerinitiativen der IG BOHR um 20 Uhr
Amts- und Mandatsträger sowie die Bundestagskandidatinnen und -kandidaten sind eingeladen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Fackeln gibt es vor Ort vom Veranstalter.
Im MUT-Land nur die Bürgertrasse!
Warnfeuer sollen Bahn und Politik einheizen!
Die Bürgerinitiativen der IG BOHR entfachen am
18. September 2009 mit Warnfeuern in Sichtweite zum Bahnkörper zwischen
Offenburg und Weil am Rhein einen symbolischen Flächenbrand mit dem Ziel, vor der
Bundestagswahl nochmals dringend an die Verantwortungs- und Entscheidungsträger der
Politik und der Deutschen Bahn AG zu appellieren:
- Stoppen Sie unverzüglich alle Verfahren, die einer
menschen- und umweltfeindlichen Ausbauplanung der Rheintalbahn Vorschub leisten.
- Bringen Sie eine Neuplanung gemäß den 6 Kernforderungen
von BADEN 21 auf den Weg (nachzulesen unter
www.ig-bohr.de).
- Sorgen Sie dafür, dass dies mit Respekt, Fürsorge,
Verantwortung und Kooperation für und mit den betroffenen Menschen geschieht.
- Bilden Sie dafür einen Projektbeirat, in dem die
oberrheinischen Bürgerinitiativen als Initiatoren und Motor des Bürgerprotests gegen die
elenden Bahnpläne mit ihrer Kompetenz vertreten sind.
"Güter auf die Schiene" ist eine gute Politik, die aber vergisst,
dass mit den vielen Güterzügen der Schienenverkehrslärm exorbitant angestiegen
ist. Die ach so umweltfreundliche Bahn ist heute in der Fläche die größte akustische
Umweltverschmutzerin in Deutschland, insbesondere in der Nacht, wenn der Güterzuglärm
seine verheerende Wirkung auf die schlafenden Menschen entfalten darf. Daran wird sich wegen des
lauten rollenden Materials und der ungerechtfertigten Privilegierung des Schienenlärms durch den
Gesetzgeber auf Jahrzehnte nichts ändern. Neben dem Lärm und seinen Folgeschäden sind die
eklatanten, schon längere Zeit bekannten und verharmlosten Sicherheitsmängel
der Bahn mit der Katastrophe von Viareggio als Menetekel für die Menschen am südlichen Oberrhein
zu einem unverantwortlichen Sicherheitsrisiko geworden. Da Abhilfe auf Jahrzehnte nicht in Sicht
ist, kann es nur eine Lösung geben: Güterzüge raus aus Wohnbebauung bzw. runter in die
(gedeckelte) Tieflage!
Es muss endlich Schluss sein mit der Antragstrasse
der Deutschen Bahn AG am südlichen Oberrhein!
Wo und wann brennen die Warnfeuer?
BILB Weil-Haltingen
20 Uhr Warnfeuer auf einem Grundstück ca. 100m neben dem Bahnkörper zwischen Weil am Rhein
-Haltingen und Eimeldingen
MUT Nördliches Markgräflerland
19 Uhr Kundgebung vor dem Rathaus in Bad Krozingen-Tunsel
Fackelzug zur Feuerstelle vor Tunsel zwischen B3 und Bahndamm an der Kreisstraße K4938
20 Uhr Anzünden des Warnfeuers
IGEL Freiburg und Umlandgemeinden
Warnfeuer am P+R-Platz Zubringer Mitte
18:30 Uhr öffentliche IGEL-Sitzung in Umkirch Gemeindesaal / Schule
20:30 Uhr Eintreffen am Feuerplatz (7-GehMinuten - ggf. mit Fackeln)
20:45 Uhr Kundgebung am Warnfeuer-Platz
21:00 Uhr Anzünden des Warnfeuers
Bi Bürgerprotest Bahn Herbolzheim-Kenzingen
Kenzingen:
20 Uhr Fackelmarsch vom Kenzinger Kino
20.30 Uhr Anzünden des Warnfeuers an der Feuerstelle zwischen Kenzingen und Hecklingen
Herbolzheim:
20 Uhr Fackelmarsch vom Posthorn (Eisenbahnstraße)
20.30 Uhr Anzünden des Warnfeuers an der Feuerstelle Im Brünnleswinkel (nahe Fa. Sagner Bau,
leztes Grundstück in der Straße)
BI Bahn Ringsheim
7. Warnfeuer
Weidegrundstück neben Gasthof Bahnhöfle
20.30 Uhr Anzünden des Warnfeuers
ABATRA Lahr
ab 19:00 Uhr nördlich vom Bahnhof Lahr, auf der alten Verbindungsstraße B3-Hugsweier.
Heute: "Zwischen den Wegen". Zugang zur Westseite der Gleise: hinter dem Hugsweierer
Friedhof bis zum Gleis !
Anzünden des Feuers ca. 20 Uhr.
BI Bahntrasse Offenburg
20:00 Uhr Treffpunkt Gustaf-Ree-Anlage beim Mauermonstrum
Anzünden des/der Warnfeuer: "Aktion im Herzen unserer Stadt"
"Erleuchtung von Bahn und Politik" - Kundgebung mit Erleuchtung des Bahngrabens
von der Zähringerbrücke bis zur Unionbrücke
Es freuen sich auf großen Zulauf: Die Bürgerinitiativen der IG BOHR
Vorankündigung: Großkundgebung der IG BOHR für BADEN 21:
14.11.09, Rathausplatz Freiburg
Lob und Dank an die MUTige Firma Rampf GmbH
Seit einigen Wochen fallen dem aufmerksamen Zeitgenossen
Firmenwagen der Firma Rampf GmbH auf, die sich durch eine Besonderheit auszeichnen:
Die Firmenleitung des mit und in unserer Region eng verwurzelten Betriebs hatte die
lobenswerte Idee, unaufgefordert und unentgeltlich für MUT zu werben. Wie die Fotos
zeigen: Ein gelungener Werbeauftritt für unsere gute Sache! Vielleicht finden sich
kreative Nachahmer? Der Firma Rampf, bekannt für solide Arbeit und gute Ideen, gilt
unser herzlicher Dank auch für diese tolle Idee!
Der Vorstand von MUT e.V.
Liebe MUTige,
der Sommer und die Urlaubszeit neigen sich dem Ende zu. Jetzt gilt es,
für unsere gute Sache wieder aktiver zu werden. Vorstand und Beirat laden zur Teilnahme
an unserem öffentlichen September-Treff 2009 herzlich ein:
Freitag, 11. September, 18 Uhr,
Raum 101, Max-Planck-Realschule Bad Krozingen.
Es gibt viel zu besprechen: Besuch im Innenministerium, Vorbereitung
des großen Warnfeuers - siehe unten - , Offenlegung der Bahnpläne im Abschnitt 8.2
March-Schallstadt, IG BOHR-Grußkundgebung am 14. November 2009 auf dem Freiburger
Rathausplatz, und vieles mehr. Kommen Sie und informieren Sie sich!
Warnfeuer - Warnfeuer - Warnfeuer
Mit BADEN 21 steh'n wir ein:
Für Solidarität am Oberrhein!
Getreu diesem Wahlspruch unserer Großkundgebungen entzünden
die Bürgerinitiativen der IG BOHR alle gleichzeitig in ihrem jeweiligen Bereich
Warnfeuer:
Am Freitag, dem 18. September 2009,
um 20 Uhr.
Für uns MUTige ist es nach Seefelden und Tunsel das 3. Warnfeuer.
Damit wollen wir den heißen Sommer 2009 beschließen, in dem bis dahin viele Feuer
als Warnung an die Verantwortungs- und Entscheidungsträger in Sachen Rheintalausbau
gebrannt haben: Versucht es erst gar nicht, eine menschenfeindliche Planung
gegen den erklärten Willen der davon betroffenen Bevölkerung am südlichen Oberrhein
durchsetzen zu wollen! Und dann müssen wir uns auf einen heißen politischen
Herbst vorbereiten. Nach der Wahl muss die neue Bundesregierung unverzüglich mit dem
Thema BADEN 21 konfrontiert werden. Das Eisen muss heiß bleiben,
damit wir es schmieden können!
Das Warnfeuer am 18. September wollen wir wieder auf dem dafür
idealen Platz bei Tunsel zwischen der B3 und dem Bahndamm brennen lassen,
diesmal im größeren Rahmen. Wir wollen mit einem Fackelzug beginnen und
treffen uns dazu um 19 Uhr vor dem Rathaus Tunsel zu einer Kundgebung mit
Ansprachen. Von dort ziehen wir in Richtung Bahnunterführung, biegen dort
links in den Feldweg ein und kommen von oben zum Feuerplatz. Dort entzünden wir
simultan mit unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern der IG BOHR um 20 Uhr mit
den Fackeln den Holzstoß. Auf dem Fackelzug und auf dem Feuerplatz zeigen wir
unsere Transparente und sorgen mit dem Lautsprecherwagen für das passende akustische
Ambiente. Amts- und Mandatsträger sowie die Bundesagskandidatinnen und -kandidaten
sind eingeladen, natürlich auch die Vertreter der Medien. Das Mikrophon steht
weiteren Rednerinnen und Rednern zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist wie immer
gesorgt.
Bitte halten Sie sich - gerne mit Familie - diesen Termin
unbedingt frei. Es geht um die Bürgertrasse im MUT-Land!
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand
Großes MUT-Feuer lodert als Warnung gegen
die Missachtung elementarer Bürgerinteressen
Weithin sichtbar war am 14. August 2009 das MUTige Warnfeuer auf
einer Anhöhe vor Tunsel zwischen der Bundesstraße 3 und dem Bahndamm. Es loderte als Warnung an
alle mit dem Ausbau der Rheintalbahn befassten Verantwortungs- und Entscheidungsträger: So nicht!
Dank an die MUTigen aus Tunsel, Schlatt und Hausen für die hervorrragende Organisation, Dank an
die Tunseler Feuerwehr für die Bewirtung der ca. 125 Teilnehmer, die eine sommernächtliche
flammende Botschaft in die MUTige Landschaft hinaus sandten: So nicht, sondern Bürgertrasse!
Werfen Sie dazu einen Blick auf unsere Bildergalerie!
Dass der viergleisige Ausbau der Schienenstrecke durch die Region am
südlichen Oberrhein notwendig ist, im öffentlichen Interesse liegt und dem Gemeinwohl dienen
soll, ist unbestritten. Dass aber die Region im öffentlichen Interesse ruiniert werden soll,
das geht den Südbadenern dann doch zu weit. Im Kernland des MUTigen Protests gegen die
Zumutungen der Bahnplaner wird besonders vehement für die Bürgertrasse gestritten. Sie ist
Teil des Alternativkonzepts BADEN 21 der IG BOHR (Interessengemeinschaft Bahnprotest an
Ober- und Hoch-Rhein), mit der ein gangbarer Weg zum Ausgleich der Interessen aufgezeigt ist:
Ohne BADEN 21 wird es nichts mit dem Ausbau der Rheintalbahn! Die Zusatzkosten
für die Akzeptanz des Bahnausbaus durch die Südbadener sind aus dem Solidarbeitrag aller
Bundesbürger (= Steuergeld) zu finanzieren, die die Entlastung der Straßen vom Güterverkehr
genießen können, aber keine Lärmlasten zu tragen haben. Auch die Deutsche Bahn AG muss sich
angemessen an diesen Kosten beteiligen, will sie in absehbarer Zeit an die Milch ihrer besten
Melkkuh herankommen!
Mit dem "So nicht!" verbunden ist die
Forderung nach einem sofortigen Stopp aller laufenden Planverfahren zwischen Offenburg
und Weil am Rhein und einer umfassenden menschenverträglichen, umweltgerechten und
zukunftsfähigen Neuplanung gemäß BADEN 21!
Für die Begleitung dieser Neuplanung ist ein kompetenter Projektbeirat
erforderlich. Anlässlich des "Vorgipfels" von Bund und Land wurde die Einrichtung
eines solchen Beirats angekündigt, allerdings noch ohne genauere Festlegung seiner
Zusammensetzung und seiner Aufgaben. Dass die IG BOHR als Initiator des Protests am südlichen
Oberrhein und als Motor für BADEN 21 in diesem Beirat vertreten ist, versteht sich von selbst.
Auf dem nächsten "echten Bahngipfel" müssen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden.
Es muss ein ehrlicher Kostenvergleich Antragstrasse - BADEN 21 auf den Tisch. Der zügige
Ausbau der Rheintalbahn mit Akzeptanz durch die betroffene Bevölkerung ist im höchsten
Bundes-, Landes- und Bahninteresse. Daher muss Einigung über die Kostenverteilung erzielt
werden (lesen Sie dazu das Ergebnis einer Studie der IHK
Region Stuttgart vom Juni 2009 und die
Pressemitteilung der IG BOHR dazu!).
Die BOHRende Warnung an Politik und Bahn findet noch vor der
Bundestagswahl ihren Höhepunkt mit einer
simultanen Warnfeueraktion aller oberrheinischen
Bürgerinitiativen
der IG BOHR am Freitag, dem 18. September 2009!
Gleichzeitig werden an diesem Tag ab 20 Uhr acht
Warnfeuer brennen, verbunden mit einer Demonstration für die Botschaft:
BADEN 21 oder nichts!
Bitte diesen Termin vormerken und frei halten!
Und die nächste Großveranstaltung der IG BOHR wirft ihre Schatten
voraus:
Großkundgebung für BADEN 21
am Samstag, dem 14. November 2009,
auf dem Rathausplatz in Freiburg mit viel Prominenz.
Bitte diesen Termin unbedingt vormerken!
Ein heißer
Sommer mit Warnfeuern gegen die menschen-
und umweltfeindlichen Planungen der Deutschen Bahn
Die Bürgerinitiative MUT ruft zusammen mit ihren Schwesterorganisationen
in der IG BOHR (Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein) ihre Mitglieder
und alle verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger zur Anfachung von
Warnfeuern in guter Sichtweite zu den Gleisen der Rheintalbahn auf, um für die
Bürgertrasse zu demonstrieren!
Wann? Freitag, der 14. August 2009, 20 Uhr.
Wo? Von Bad Krozingen auf der B3 kommend der erste Abzweig
nach Tunsel an der Kreisstraße K 4983 zwischen der B3 und dem Bahndamm auf einem gut
einsehbaren Feld; Parkplätze sind reichlich vorhanden.
Wie? Bis 20 Uhr wird ein großer Holzhaufen aufgetürmt,
der um 21 Uhr entzündet wird. Rund um das Feuer treffen wir uns zu friedlichem Protest
bei Essen und Trinken. Es kann gegrillt werden. Familien mit Kindern sind besonders
herzlich willkommen. Liebe Eltern, gönnen Sie sich und Ihren Kindern einen lauen und langen
Sommerabend - es sind ja Ferien!
Hintergrund:
Die IG BOHR veranstaltet eine ganze Reihe von Warnfeuern in Sichtweite zum
Bahnkörper mit wechselnden Terminen zwischen Offenburg und Weil.
Warum? Auch im Sommerloch wollen wir Präsenz
zeigen. Ziel ist die Entfachung eines "Flächenbrands", um die
Forderungen der Bürgerinitiativen durchzusetzen:
1. Den Stopp aller Planfeststellungsverfahren bis spätestens zum 1. September
2009 als sichtbares Zeichen dafür, dass Bund, Land und Bahn den Weg frei machen
für eine Neuplanung des viergleisigen Ausbaus der Rheintalbahn!
2. Die Umsetzung des Alternativkonzepts BADEN 21 mit seinen 6 Kernforderungen
ohne Abstriche!
BADEN 21 ist die unverzichtbare Antwort auf eine
Bahnplanung, die die vier grundlegenden ethischen Prinzipien Respekt,
Fürsorge, Verantwortung und Kooperation, die ein gedeihliches Miteinander der
Menschen überhaupt erst ermöglichen, eklatant missachtet. Aus dieser
Missachtung leiten die Bürgerinitiativen der IG BOHR ihr Recht auf Widerstand
gegen eine menschen- und umweltfeindliche Planung ab, der sich mit der
Blockade von Erörterungsterminen nicht erschöpfen wird. Diese Planung ist
respektlos, da sie die davon betroffenen Menschen nicht Ernst nimmt, sie
ist nicht fürsorglich gegenüber den Generationen, da sie die alten Fehler
wiederholt, sie ist verantwortungslos, da sie sich über die elementaren
Lebensbedürfnisse der Menschen hinwegsetzt, und sie lässt jegliche Kooperation
vermissen, indem sie den Menschen eine Planung überstülpt, in die sie nicht
einbezogen wurden.
Helfen Sie mit, dass BADEN 21 mit unserer Bürgertrasse im
Nördlichen Markgräflerland Wirklichkeit wird. Wir sind es uns und unseren Nachkommen
schuldig!
Wir rechnen mit Ihnen, damit man mit uns rechnen
muss!
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Die Politik hat sich bewegt - das erste Spitzengespräch war aber noch kein
Bahngipfel
Liebe MUTige,
unser südbadischer Lärmprotest hat inzwischen zum wiederholten Male die
überregionale Presse erreicht: Badischer Volkszorn gegen Ausbau einer Bahnstrecke titelte die Frankfurter
Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 15. Juli 2009. Sicherlich nicht unbeeindruckt von unserem
Protest gegen eine inakzeptable Planung und unserem beharrlichen Eintreten für eine Mensch und Umwelt
schonende DB-Trasse durch unsere gesegnete Landschaft hat sich die Politik bewegt:
Das erste Spitzengespräch zwischen Ministerpräsident Günther Oettinger und Bundesverkehrsminister
Wolfgang Tiefensee am 10.7.2009 verdient zwar noch nicht das Prädikat "Bahngipfel", ist aber
hoffentlich der Auftakt für eine Reihe von Spitzengesprächen mit konkreten Ergebnissen im Hinblick auf eine
Neuplanung im Sinne von BADEN 21 mit unserer Bürgertrasse. Das Land hat seine starre
Haltung aufgeben und ist zu einer Mitfinanzierung des Qualitätszuwachses bereit.
Konkretes Ergebnis ist ferner die Einrichtung eines Projektbeirats, der das weitere Geschehen
begleiten soll.
In einem Schreiben an den Herrn Ministerpräsidenten unseres Landes Günther Oettinger und den
Bundesminister für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklun Wolfgang Tiefensee haben die Bürgerinitiativen der IG BOHR ihre Vorstellungen
zum weiteren Vorgehen konkretisiert: Lesen Sie hier, wie der Weg zum Ziel aussehen muss! Wer von Prioritäten faselt oder
glaubt, die Solidarität der Bürgerinitiativen am südlichen Oberrhein auf die Probe stellen zu müssen,
ist auf dem Holzweg. Ohne die Kompetenz der Bürgerinitiativen, die mehrfach bewiesen haben, dass sie mit
den Bahnplanern auf Augenhöhe diskutieren können und die Fallstricke ihrer Planungen durchschauen, ist ein
menschenverträglicher, umweltgerechter und zukunftsfähiger Ausbau der Rheintalbahn nicht vorstellbar.
Der Königsweg zum akzeptablen Ausbau der Rheintalbahn geht nur über BADEN 21 mit seinen 6
Kernforderungen. Alles andere ist nicht zielführend.
Darüber und wie MUT sich künftig positionieren will und auch über die Vorbereitungen
zur Einwendungskampagne 8.2, die am 13.11.2009 mit einer Veranstaltung in der Freiburger Rothaus-Arena
beginnt, wollen wir im
MUTigen Juli-Treff am Freitag, dem 24. Juli 2009,
18 Uhr, Raum 101 der Max-Planck-Realschule,
ausführlich diskutieren. Diese öffentliche Veranstaltung wird wegen der Schulferien
vom 31. auf den 24.7. vorverlegt. Es hofft auf wie immer rege Beteiligung
der Vorstand von MUT e.V.
Liebe MUTige,
wer Ernst genommen werden will, muss auch Ernst machen. Das haben wir am
30. Juni und am 7. Juli im Jahre 1 nach Mehdorn getan - nicht aus Spaß an der
Freude, sondern weil wir der überzeugung waren, ein Zeichen setzen zu müssen.
Angesichts der Verhältnisse am Mittelrhein nimmt mit der Fortsetzung der
Erörterungen der Leidensdruck für die Bevölkerung am südlichen Oberrhein zu,
die bei Durchsetzung der Bahnplanungen hier gleiche Verhältnisse wie dort
befürchten. Diesen Leidensdruck müssen wir an diejenigen weitergeben, die die
Zumutung verhindern können! Er muss noch größer werden, damit diese auch wollen!
Der Vorstand kann mit Genugtuung konstatieren, dass uns dies
dank Ihrer aktiven Präsenz hervorragend gelungen ist. Dass unser
Protest einen Nerv getroffen hat, zeigt das große Medieninteresse. Allen, die
dazu beigetragen haben, gilt unser herzlicher Dank. Wir haben es für uns und
unsere Nachkommen getan.
Wir haben uns wahrhaftig redlich bemüht klar zu machen, dass
Erörterungen einer Bahnplanung, die von fast allen davon Betroffenen vehement
abgelehnt werden, keine Sinn machen, dazu unnötig Zeit und Geld kosten. Was wurde
von uns erwartet? Dass wir uns wiederum 4 und 3 Tage Urlaub nehmen und uns von
den Bahnplanern denselben Unfug anhören wie beim ersten Erörterungstermin im
Februar 2008 in Hausen? Dort wurde alles Wesentliche gesagt, was es zu sagen
gab. Sollen wir gar die Kulisse abgeben für die abschließende 600seitige
Stellungnahme der RP, dass die Bahnplanungen rechtens sind und genehmigt
werden können, und die prompt in einen Planfeststellungsbeschluss münden, der
eine Zumutung ist, die wir mit unseren Steuergeldern auch noch bezahlen
dürfen? Hätten wir diese Erwartungen erfült, hätten wir als Bürgerinitiative
versagt!
Was soll der Bürger tun, wenn alle seine berechtigten
Forderungen in den Wind geschlagen werden? Wenn die Versprechungen ranghoher
Politiker nicht eingehalten werden? Er muss sein Schicksal selbst in die Hand
nehmen, wenn seine elementarsten Lebensinteressen bedroht sind. Das ist manchmal
vielleicht nicht legal, legitim ist es allemal, für die Bürgertrasse im Rahmen
von BADEN 21 zu kämpfen. BADEN 21 hätte nur Gewinner: Der Bund stellt Europa eine
zukunftsfähige Güterverkehrsmagistrale zur Verfügung, die Bahn könnte eine
qualitativ herausragende, hoch profitable Schienenstrecke betreiben und das Land
hätte Unheil von seinen Einwohnern abgewendet.
Mit der Antragstrasse gäbe es nur Verlierer,
besonders die Bevölkerung am südlichen Oberrhein.
Wir verkennen nicht die Leistungen der Rech AG, die mit
großem Engagement des Regierungspräsidiums Freiburg die unter BADEN 21
zusammengefassten sechs Kernforderungen der Bürgerinitiativen für eine
akzeptable Bahntrasse am südlichen Oberrhein aufgegriffen, ausgearbeitet und
nachgewiesen hat, dass BADEN 21 technisch und betrieblich machbar ist, dem
Umweltrecht nicht entgegensteht und damit grundsätzlich genehmigungsfähig ist.
Die identifizierten Mehrkosten - die noch ungeprüft sind - sind der Preis für
den Qualitätszuwachs der Strecke, die dadurch überhaupt erst akzeptabel wird.
Wir sind der Landesregierung außerordentlich dankbar, dass sie sich hinter die
sechs Kernforderungen der Bürgerinitiativen gestellt hat.
Makabre Ironie des Schicksals: Am Tag der Protestaktion in
Hausen geschieht in Viareggio eines der schlimmsten Güterzugunglücke. Die
Katastrophe hätte genauso gut in Offenburg, Lahr oder sonstwo auf der
Rheintalbahn geschehen können! Die Erörterung in Herbolzheim im Juli 2008 hat
deutlich gemacht, dass es seitens der DB AG kein hinreichendes Sicherheits- und
Katastrophenkonzept gibt. Es genügt nicht, dass das EBA vor rostigen
Güterzugachsen warnt. Es muss vielmehr seiner Aufsichtspflicht genügen und die
entsprechenden Waggons aus dem Verkehr ziehen. Der RP soll sich von der DB AG
nachweisen lassen, dass ein Unfall wie in Viareggio auf der Rheintalbahn nicht
die verheerenden Folgen wie dort entfalten kann. Wenn sie dazu nicht in der Lage
ist, muss das Planfeststellungsverfahren sofort eingestellt werden. Wer
hochbelastete Güterzugtrassen durch dichte Wohnbebauung plant, befürwortet und
genehmigt, handelt in menschenverachtender Verantwortungslosigkeit. Zuletzt noch
eine tolle Info: Ein Beamter des RP hat in einem Gespräch erklärt, die Möglichkeit
einer Katastrophe wie in Viareggio z.B. in Herbolzheim sei ja nichts
"Echtes" sondern "nur ein Risiko". Dazu fällt einem nichts
mehr ein.
Dass der südbadische Lärmprotest für einen
menschenverträglichen Ausbau der Rheintalbahn über die Region hinaus für
Resonanz sorgt, dafür steht die Resonanz in den Medien. Die
Ausführungen im
Funk hören Sie hier und die
Beiträge der Presse lesen Sie
hier! Bitte schauen Sie sich
auch unsere Bildergalerie an!
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Liebe MUTige,
unser Protest gegen den menschenverachtenden Ausbau der
Rheintalbahn am vergangenen Dienstag in Hausen war ein voller Erfolg:
Der aus unserer Sicht völlig überflüssige Nacherörterungstermin zum
Streckenabschnitt 8.3 Bad Krozingen-Heitersheim wurde abgesagt.
Damit wir im MUT-Land nicht auf halbem Wege stehen bleiben:
Kommen Sie bitte am kommenden Dienstag,
dem 7. Juli 2009, nochmals zu einer großen Protestkundgebung nach Seefelden!
Bitte finden Sie sich möglichst ab 7 Uhr vor der Winzerhalle in Seefelden ein,
damit wir erneut deutlich machen, was dringend erforderlich ist:
Vor dem Bahngipfel darf es keine weiteren Erörterungen geben,
die den Weg zu inakzeptablen Planfeststellungsbeschlüssen ebnen.
Wir kämpfen für die Bewahrung unserer elementarsten
Lebensinteressen und die unserer Nachkommen. Mit der Bürgertrasse haben wir eine
Lösung, die diese Interessen mit dem Gewinnstreben der Deutschen Bahn in Einklang
bringt. Wer diese Lösung aus fadenscheinigen Gründen nicht akzeptieren will,
fordert uns heraus. Wir handeln in Notwehr! Bitte handeln Sie, Ihre
Verwandschaft, Nachbarn, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen mit! Wir dürfen keine
Erörterung zur Mensch und Umwelt verachtenden Antragstrasse der Bahn vor dem
Bahngipfel mehr zulassen.
Wir sehen uns am Dienstag, 07. Juli, ab 07:00 Uhr vor der
Winzerhalle in Seefelden, um deutlich zu machen, wofür wir seit nun fast 7 Jahren
kämpfen: Nur die Bürgertrasse ist akzeptabel! Es liegt an uns, dass wir sie
gemeinsam verwirklichen!
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
MUTiger Aufruf:
Nach unserem beeindruckenden Bahnprotest in Hausen: Auf geht's
nach Buggingen-Seefelden!
Die Bürgerinitiative MUT - Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse - ruft die
Bevölkerung auf zum massiven Protest gegen eine inakzeptable Bahnplanung im
Nördlichen Markgräflerland
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vom 7. bis 9. Juli 2009 soll in der Seefelder Winzerhalle
die völlig inakzeptable Planung der Bahn zum 3. und 4. Gleis weiterverhandelt
werden, obwohl es nachweislich mit der Bürgertrasse die weitaus bessere
Alternative gibt!
Die Politik in Bund und Land hält ihr Versprechen, der
Alternativplanung "BADEN 21" der Region am südlichen Oberrhein auf
einem Bahngipfel zum Durchbruch zu verhelfen, nicht ein!
Jetzt ist es so weit! Wir müssen hinstehen
- für Heimatschutz und Lebensqualität mit der Bürgertrasse
- gegen eine menschen- und umweltfeindliche Bahnplanung.
Kommen Sie am 7. Juli ab 7 Uhr (das frühe Aufstehen
ist notwendig und lohnt sich!) zur Winzerhalle in Seefelden und kämpfen Sie mit
uns für eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Nachkommen!
Wir sind das Volk! Mit unseren Steuergeldern nur die
Bürgertrasse!
Liebe MUTige,
bei unserem Protest gegen eine menschen- und umweltfeindliche Bahnplanung haben
wir am 30. Juni 2009 neue Maßstäbe gesetzt. Der vielen Worte über das Hin und Her
des Bahngipfels und der Stopps der Erörterungen überdrüssig mussten wir ein Zeichen setzen:
Bis hierher und nicht weiter! Wenn vollmundigen Worten keine Taten folgen,
muss das Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen!
über 300 MUTige haben vor der
Möhlin-Halle in Hausen - optisch und akustisch unüberseh- und unüberhörbar - ihrem Unmut über
die Untätigkeit und die nicht eingehaltenen Versprechungen unserer "Volksverteter"
freien Lauf gelassen. Besonders beindruckend war - wie schon des öfteren zu besichtigen -
der Einsatz unserer Landwirte. Mit ihren 80 Traktoren
haben wir den Zugang zur Halle dicht gemacht. Die bisher noch nicht erreichte hohe Zahl an Traktoren
hat gezeigt, dass wir auch diesbezüglich noch steigerungsfähig sind. Unseren Landwirten ein
herzliches Dankeschön für ihre überzeugende Präsenz, die sie trotz der gerade jetzt anfallenden
vielfältigen Arbeiten zur Pflege der Feldfrucht an den Tag gelegt haben.
Vorstand und Beirat von MUT e.V. sagen Allen, die dabei waren, unserem
wichtigen und berechtigten Anliegen - nämlich eine Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse vor unseren
Haustüren einzufordern - zum Durchbruch zu verhelfen, ein großes DANKE! Dank auch an die
Delegationen unserer MitstreiterInnen von der IG BOHR, die trotz früher Morgenstunde an einem
normalen Arbeitstag sich nach Hausen aufgemacht hatten. Wir alle zusammen haben verhindert, dass
die Mitarbeiter der Bahn und des Regierungspräsidiums in die Halle gelangen konnten - ein bisher
einmaliger Vorgang, aber in unserer Lage ein legitimer Akt des zivilen Ungehorsams. Damit war der
Start der von uns nicht gewollten Veranstaltung gestoppt. Regierungspräsident Herr Würtenberger
hat daraufhin die 4-tägige Erörterungsveranstaltung komplett abgesagt - auch dafür ihm unser
herzlicher Dank. Dank auch an Frau Ländrätin Dorothea Störr-Ritter und unsere MUT-Land
Bürgermeister, die sich mit der Aktion solidarisiert haben. Das war ein großer Erfolg, der zeigt,
dass wir gemeinsam noch viel erreichen können.
Lesen Sie hier das Hausener
Statement von MUT!
Auch unser Bundespräsident a.D., Walter Scheel, der in
Bad Krozingen eine neue Heimat gefunden hat und so auch unserem gesegneten Markgräflerland
seine Referenz erweist, hat bei aller Zurückhaltung, die er seinem Amt schuldet, das
demokratische Engagement von uns MUTigen gewürdigt.
Lesen Sie hier seinen Brief an den
MUT-Vorstand.
Und
hier gibt es die aktuellen Meldungen zum "südbadischen Lärmaufstand"
und zum "Bahngipfel".
Leider hat Herr Würtenberger die angesetzte Nacherörterung für den
Streckenabschnitt 9.0 am 7. Juli in der Winzerhalle in Seefelden (noch) nicht abgesagt.
Wir wollen endlich den Bahngipfel und vorher keine Erörterungen mehr,
denn hierbei geht es nur um die Pläne der Bahn, die wir als völlig inakzeptabel
ablehnen. Die richtige Lösung heißt BADEN 21 mit unserer Bürgertrasse, die wir
selbstverständlich mit ihren Vor- und Nachteilen erörtern wollen!
Sollten aus dem Regierungspräsidium keine anderen Signale kommen:
Dann heißt es jetzt nochmals einzutreten für die MUTigen Belange im Raum
Seefelden/Buggingen, der wesentlicher Teil unserer geforderten Bürgertrasse ist.
Bitte halten Sie sich die Tage 7. bis 9. Juli schon mal frei!
Liebe MUTige MitstreiterInnen,
wir sind derzeit stark gefordert, Einsatz für die Durchsetzung unserer Ziele zu zeigen.
Morgen, 30.6.09, wollen wir Politik und Bahn demonstrieren, dass wir von weiteren Erörterungen einer
unzumutbaren Bahnplanung absolut nichts halten. Wir brauchen keinen weiteren kosten- und zeitaufwendigen
Erörterungsunfug, sondern die Bürgertrasse. Deren überzeugende Vorteile haben wir bereits ausführlich erörtert.
Kommen Sie also, wenn irgend möglich, schon ab 7 Uhr zur Möhlin-Halle in Hausen, damit wir
mit unseren Landwirten den Medien ein schönes, selbstverständlich friedliches Schauspiel liefern können.
Wir treffen uns am kommenden Freitag, dem 3. Juli 2009, um 18 Uhr in der
Max-Planck-Realschule, um eine Bilanz unserer Protestaktion in Hausen zu ziehen. Ihr Eindruck und
Ihre Bewertung sind uns besonders wichtig. Auf der Basis unserer Aktion in Hausen müssen wir bereits die
nächste Aktion ins Auge fassen: Am Dienstag, dem 7. Juli 2009, steigt in der Winzerhalle Seefelden die
Nacherörterung für den Streckenabschnitt 9.0. Auch dafür fordern wir bis südlich von Buggingen die
Bürgertrasse - alles andere lehnen wir ab. Unsere Protestaktion in Seefelden muss vorbereitet werden.
Bitte halten Sie sich auch den 7.7. frei, damit wir unsere Seefelder und Bugginger
Mitbürgerinnen und Mitbürger tatkräftigst unterstützen können!
Jetzt sind alle MUTigen besonders (heraus)gefordert, für eine zukunftsfähige
menschen- und umweltfreundliche DB-Trasse vor unserer Haustüre für uns und unsere Nachkommen einzutreten.
Seien Sie aktiv dabei, wenn wir jetzt für unsere elementaren Lebensinteressen einstehen - wir haben uns
seit über 6 Jahren darauf vorbereitet. Geben wir die richtigen Antworten!
Mit MUTigen Grüßen
Ihr Vorstand von MUT e.V.
Liebe MUTige,
trotz unserer Warnungen und entgegen den Interessen aller Kommunen in unserer Raumschaft
hat des Regierungspräsidium im Auftrag des Landes in unserem Planabschnitt in unserem Planabschnitt 8.3
Bad Krozingen-Heitersheim einen Nacherörterungstermin zur Antragstrasse der Bahn angesetzt:
Vom 30.6. bis 3.7.09 in der Hausener Möhlinhalle. Wir halten diesen Termin, der auch noch viel Steuergeld
kostet, für absolut überflüssig. Alles, was zur Antragstrasse der Bahn und unserer weit überlegenen
Alternative Bürgertrasse zu sagen war, haben wir beim ersten Eörterungstermin im Februar 2008 gesagt.
Auch die MUTland-Kommunen und die Landwirte lehnen die weitere Erörterung ab.
Eine Planung zu erörtern, die niemand will, erachten wir als eine Zumutung, gegen die
wir uns wehren müssen. Wir rufen daher die Bevölkerung im Nördlichen Markgräflerland zu einem Protest
gegen die Nacherörterung auf und werden auch unsere Freunde von der IG BOHR um Unterstützung bitten.
Wir müssen ein klares Zeichen in Richtung Politik und Bahn setzen, um der
Gegenseite jetzt die Grenzen aufzuzeigen!
Die Bürgerinitiative MUT -
Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse - ruft die Bevölkerung auf zum massiven Protest gegen eine
inakzeptable Bahnplanung im Nördlichen Markgräflerland
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vom 30. Juni bis 3. Juli 2009 soll in der Hausener Möhlinhalle die völlig inakzeptable
Planung der Bahn zum 3. und 4. Gleis weiterverhandelt werden, obwohl es nachweislich mit der Bürgertrasse
die weitaus bessere Alternative gibt!
Die Politik in Bund und Land hält ihr Versprechen, der Alternativplanung
"BADEN 21" der Region am südlichen Oberrhein auf einem Bahngipfel zum Durchbruch zu verhelfen,
nicht ein!
Jetzt ist es so weit! Wir müssen hinstehen
- für Heimatschutz und Lebensqualität mit der Bürgertrasse
- gegen eine menschen- und umweltfeindliche Bahnplanung.
Kommen Sie am 30. Juni um 7.30 Uhr zur Möhlinhalle in Hausen und kämpfen Sie akustisch
und optisch mit uns für eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Nachkommen!
Wir sind das Volk! Mit unseren Steuergeldern nur die Bürgertrasse!
Liebe MUTige,
mit großem Unmut verfolgen wir die weitere Entwicklung der Verfahren zum Ausbau der
Rheintalbahn. Es widerspricht dem breiten Willen der Bevölkerung, dass die Rechtsverfahren für eine Planung,
die niemand will, weitergeführt werden, die politischen Bemühungen um unsere Bürgertrasse aber stagnieren.
Für den Zeitraum 30.6. bis 3.7.2009 ist vom RP ein Nacherörterungstermin zu den Planungen der DB AG im
Streckenabschnitt 8.3 Bad Krozingen-Heitersheim anberaumt worden. Für die betroffenen Kommunen und unsere BI
ist dieser Termin so überflüssig wie ein Kropf, denn im Febraur 2008 ist in der Hausener Möhlinhalle zu den
Bahnplanungen und den Alternativen dazu alles gesagt worden, was es zu sagen gab.
Wenn vom Innenminister keine andere Order ergeht, wird das RP an diesem
Nacherörterungstermin festhalten. Wie bereiten wir uns darauf vor? Darüber wollen wir am
kommenden Freitag, dem 12. Juni 2009, um 18 Uhr
in unserem "Stammlokal" (Raum 101, Max-Planck-Realschule Bad Krozingen)
beraten.
Bitte kommen Sie und helfen Sie aktiv mit bei der Ausarbeitung einer Strategie der
optimalen Vorbereitung auf den Nacherörterungstermin!
Wir freuen uns auf Ihre Anwesenheit und Ihre rege Beteiligung an der Diskussion.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Plakat des Monats Juni 2009

- Zur Detailansicht bitte das Plakat
anklicken -
Einladung zum MUTigen Mai-Treff 2009
Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
derzeit ist reichlich Unmut im MUT-Land festzustellen, da die
politischen Bemühungen um eine menschenverträgliche, umweltgerechte und
zukunftsfähige Lösung für den Bahnausbau auf der Stelle zu treten scheinen. Auf
der anderen Seite führt die Verwaltung die Planverfahren weiter und beraumt
Termine an, auf denen eine Planung erörtert wird, die niemand will und die daher
von der Raumschaft rundweg abgelehnt wird.
Bevor das Spitzengespräch der Herren Oettinger, Tiefensee und
Grube nicht stattgefunden hat, darf es keine weiteren Erörterungstermine geben.
Für uns ist klar: Eine andere Lösung als die Bürgertrasse ist für uns nicht
vorstellbar.
Wo wir stehen und was aus unserer Sicht nötig ist, um wieder
Bewegung in die politischen Aktivitäten zu bringen, wollen wir auf unserem
öffentlichen MUTigen Mai-Treff 2009 am Freitag, dem 29.5. 2009
um 18 Uhr im Raum 101 der Max-Plank-Realschule in Bad Krozingen
diskutieren. Daneben gibt es wieder eine Menge zu berichten.
Wir freuen uns auf gute Resonanz und Ihr weiteres Engagement für unsere gute und
wichtige Sache.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.
Begleitend zu unseren monatlichen Infoveranstaltungen über
den Gang der Dinge wollen wir in diesem Wahlsommer unserer Forderung nach der
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukünftsfähigen Bürgertrasse mit
weiteren sporadischen Aktionen Nachdruck verleihen. Den Anfang haben wir am
19. Mai in Seefelden gemacht: Die Menschen im MUTland wollen nach Jahren der
überzeugungsarbeit endlich Taten sehen. Sehen Sie
hier
die Zusammenfassung der Diskussion. Von der Seefelder Winzerhalle ging ein
Fackelzug hinaus in Sichtweite zum Bahndamm zur Entfachung eines weithin
sichtbaren Feuers. Unser Mahnfeuer soll die Verantwortungs- und
Entscheidungsträger in Bund und Land daran erinnern, dass der bereits wiederholt
versprochene Bahngipfel nun endlich stattfinden muss.
Sehen Sie hierzu auch einige Bilder (zur Großansicht
Bilder bitte anklicken!).
Appell der
in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR)
organisierten Bürgerinitiativen an die Politik in Stuttgart und
Berlin
Die Bevölkerung am Oberrhein verfolgt mit
zunehmendem Unmut und mit großer Sorge, dass die politischen
Bemühungen um die Realisierung von Baden 21 nicht vorankommen. Für
Verärgerung sorgt vor allem die Tatsache, dass trotz der Bemühungen
um eine politische Lösung die planrechtlichen Verfahren forciert
werden. Dieser Widerspruch nährt die Zweifel in der Bevölkerung, dass
die Bemühungen um eine Umsetzung von Baden 21 ernsthaft und
glaubwürdig sind.
Die IG BOHR fordert daher die Verantwortlichen in Bund und
Land auf, den Wettlauf zwischen Politik und Verwaltung zu beenden und vor
einer politischen Entscheidung auf weitere Erörterungstermine zu
verzichten.
Auf der Grundlage des klaren Bekenntnisses der
baden-württembergischen Landesregierung zu den unter dem Begriff BADEN 21
subsummierten sechs Kernforderungen der Region am südlichen Oberrhein bittet
die IG BOHR Bundes- und Landesregierung daher dringend, folgende Positionen
bei den weiteren Entscheidungen zu berücksichtigen:
I) BADEN 21 ist eine integrale Gesamtalternative zur
Antragsplanung der Bahn im Streckenabschnitt Offenburg-Weil am Rhein. Als
für das Land wichtiges Infrastrukturprojekt kann BADEN 21 im Sinne der ganz
überwiegenden Mehrheit der davon betroffenen Bevölkerung nur als Paketlösung
mit sechs Kernforderungen akzeptiert werden. Die Kernforderungen von
BADEN 21 sind:
- Ein Güterzugtunnel mit einer zweigleisigen Röhre für Offenburg
- Eine zweigleisige Güterzugtrasse entlang der BAB 5 zwischen Offenburg
und Riegel mit optimalen Lärmschutz für diese Trasse
- Mittel- und Teiltieflagen mit lokal verstärkten Lärmschutzmaßnahmen
an der vorgesehenen BAB 5-parallelen Güterzugtrasse von Riegel bis Mengen
- Eine teilgedeckelte Tieflage der Güterzugtrasse von Mengen bis südlich
Buggingen (Bürgertrasse)
- Eine gedeckelte Tieflage der Güter- und Fernverkehrstrasse in
Weil-Haltingen
- Eine Streckenführung, die es gestattet, dass möglichst alle
Transitgüterzüge zur Schonung der Isteiner Klotz-Gemeinden durch den
Katzenbergtunnel fahren können und dass dadurch auf der Rheintalstrecke
ein 30-min. Takt für die Regio-S-Bahn Freiburg - Basel möglich wird.
II) BADEN 21 ist wie Stuttgart 21 ein für das Land
herausragendes Infrastrukturprojekt. Seine menschenverträgliche,
umweltgerechte und zukunftsfähige Planung und Ausführung liegt deshalb in
hohem Landesinteresse. Nur Stuttgart 21 und BADEN 21 ergeben in ihrer Summe
"Baden-Württemberg 21". In dieser Form auf der Homepage des
Innenministeriums dargestellt wäre dies der öffentliche Beweis dafür, dass
es dem Land Ernst ist mit dem Projekt "Zukunft Baden-Württemberg".
Mit der Antragstrasse der DB AG hat der 2000jährige Kulturraum am südlichen
Oberrhein keine Zukunft.
III) Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn beschert
der Bevölkerung am südlichen Oberrhein in erster Linie die am stärksten
belastete Transitgüterstrecke Europas. Davon hat die Bevölkerung nichts
außer Lärm mit seinen enormen Kollateral- und Folgeschäden. Da ihre
elementaren Lebens- und Entwicklungsinteressen berührt werden, erwartet die
Region zu Recht, dass sich die Bahn an die Region anpasst und nicht
umgekehrt. BADEN 21 erfüllt alle Voraussetzungen für eine solche Anpassung
und ist optimale Daseinsvorsorge.
IV) BADEN 21 ist technisch machbar, mit dem
Bahnbetrieb vereinbar und hat hinsichtlich wichtiger Schutzgüter Vorteile
gegenüber der Antragstrasse der DB AG. Die sechs Kernforderungen von BADEN
21 sind genehmigungsfähig. BADEN 21 drängt sich als bessere Gesamtvariante
zwingend auf. Die Bahn kann daher abweichend von den derzeitigen
Planvorgaben anders planen und bauen, wenn dafür die Finanzierung gesichert
ist. Die Antragstrasse der DB AG darf nicht planfestgestellt und somit
nicht gebaut werden.
V) Die Kreistage der Landkreise Ortenau, Emmendingen,
Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach, die Regionalverbände Südlicher
Oberrhein und Hochrhein-Bodensee, die Wirtschaft im Südwesten in Gestalt
der IHK Südlicher Oberrhein, die Bürgerinitiativen der IG BOHR, der
Freiburger Erzbischof und der Bischof der badischen evangelischen
Landeskirche sowie über 100.000 Einwendungen gegen die Planungen der DB AG
unterstützen BADEN 21 nachdrücklich. Eine andere Lösung für die
viergleisige Ertüchtigung der Rheintalschiene im Streckenabschnitt
Offenburg-Weil am Rhein ist nicht vorstellbar.
VI) Der Bahngipfel mit voraussichtlich mehreren
Spitzengesprächen ist im Ergebnis im Sinne der ganz überwiegenden Mehrzahl
der Menschen in der Region am südlichen Oberrhein dann zielführend, wenn
sich die Beteiligten Bund, Bahn und Land über die Finanzierung von BADEN 21
einigen. Der Bund ist in der Pflicht als Träger des Projekts, die Bahn als
die Gewinnerin dieser hochprofitablen Magistrale von europäischer Dimension,
und das Land kann sich der Frage einer finanziellen Beteiligung schon
deshalb nicht entziehen, weil es bis zur Entstehung des oberrheinischen
Protests den Bahnplanungen raumordnerisch grünes Licht gegeben hat.
VII) Mit den ernsthaften Bemühungen der Landesregierung
um die Realisierung von BADEN 21 ist es unvereinbar und der Bevölkerung
nicht zu vermitteln, dass weiterhin Personal- und Kostenressourcen für eine
Planung aufgewendet werden, die nur noch "der Form halber"
fortgeführt wird. Weitere Erörterungen von Planungen auf der Basis der
Antragstrasse der DB AG, die von der ganz überwiegenden Mehrzahl der
betroffenen Menschen abgelehnt werden, sind überflüssig und ab sofort
verzichtbar.
Mit einer enormen Kraftanstrengung hat die Region
Südbaden, die sich seit vielen Jahren konstruktiv um eine andere
Bahnplanung bemüht, in enger Zusammenarbeit mit der "Rech AG"
die Landesregierung mit den für die Durchsetzung von BADEN 21 notwendigen
Argumenten bestückt. Die Landesregierung hat bekundet, dass sie für ihre
Bürger am südlichen Oberrhein eine Planänderung im Sinne der 6
Kernforderungen von BADEN 21 will. Bund und Bahn wollen diese änderung
nicht. Die Landesregierung ist daher in der Initiativpflicht für den
Bahngipfel, der überfällig ist. Die von massivem Bahnlärm in ihrer
Gesundheit, Lebensqualität, ihrem Eigentum und ihren
Entwicklungsperspektiven bedrohten Menschen wollen jetzt nach Jahren der
Auseinandersetzung greifbare Ergebnisse für sich und ihre Nachkommen, wie
ein Jahrhundertbauwerk mit geringstmöglichem Schaden in ihren 2000jährigen
Kulturraum integriert werden kann.
Eine entsprechende
Medieninformation können Sie
hier abrufen...
... und
hier ist BADEN 21 aktuell,
die aktualisierten 6 Kernforderungen der IG BOHR für einen
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftsfähigen Ausbau der
Rheintalbahn von Offenburg bis Weil!
Werden wir von der Politik betrogen??
Einladung zur MUT-Informationsveranstaltung am Dienstag,
den 19.05.2009 um 20.00 Uhr in der Winzerhalle Seefelden.
Programm:
- Begrüßung
- Information Herr Bürgermeister J. Ackermann
- Rückblick und Ausblick über die Aktivitäten der MUT eV. durch den 1. Vorsitzenden Dr. Roland Diehl
- Aussprache
- anschl. Demo und Abbrennen eines "Warnfeuers" am Bahndamm
Die negativen Meldungen in den letzten Tagen und Wochen sowie die Stellungsnahme
des Regierungspräsidiums zum Bauabschnitt Weil-Haltingen, können nicht akzeptiert werden und
zwingen uns zum handeln. Wir müssen der Politik und der Bahn unmissverständlich zeigen, dass
eine Bahnplanung nur mit der Bürgertrasse möglich ist.
Wir fordern deshalb die unverzügliche Terminierung des schon lang zugesagten
Bahngipfels. Die "Hinhaltetaktik" der Politik muss ein Ende haben!
Zu dieser Informationsveranstaltung möchten wir die Bevölkerung der
Gesamtgemeinde recht herzlich einladen und bitten um rege Teilnahme.
Zur MUT-Veranstaltung in Seefelden am 19. Mai 2009 um 20 Uhr sind im
Planabschnitt 9.0 auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Eschbach und Heitersheim eigeladen.
MUT-Ortgruppe
Buggingen-Seefelden
i.A. B. Richter
Offenlegung der Bahnplanung im Streckenabschnitt 8.1 Riegel-March
MUT unterstützt die Einwendungskampagne
für einen menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftsfähigen Ausbau der Rheintalbahn in
unserer Nachbarschaft
Liebe MUTige Mitglieder, Freunde und Gönner von MUT e.V.,
jetzt müssen wir uns für die Offenlage der Bahnpläne für den Planabschnitt 8.2
March-Schallstadt im kommenden Herbst warmlaufen und die Menschen im IGEL-Land mit Einwendungen gegen die
menschenfeindlichen Bahnplän im Abschnitt 8.1 Riegel-March unterstützen! Mustereinwendungen stehen
hier auf der MUT-Homepage!
Seit 23. März 2009 liegen die Pläne (15 DIN A4-Ordner) der Deutschen Bahn AG zum
Streckenabschnitt 8.1 in den Rathäusern der betroffenen Ortschaften Reute, Vörstetten, Teningen,
Nimburg, Bottingen und March-Holzhausen aus. Die Offenlage endet wegen der Osterferien am 6. Mai
2009. Die Einwendungsfrist läuft am 20. Mai 2009 ab.
Im Abschnitt 8.1 verläuft die Neubaustrecke für Güterzüge westlich entlang der A5. Wie bereits in
den Abschnitten 9.0 und 8.3 im MUT-Land bekannt, nimmt die Bahn auch im Abschnitt 8.1 wenig
Rücksicht auf Mensch und Umwelt und mutet den betroffenen Menschen, ihren Siedlungsgebieten und
ihrem Naherholungsraum eine völlig inakzeptable Planung zu. Sattsam bekannt ist der absolut
unzureichende Lärmschutz der von den Bahnplanern präsentierten Billiglösung. Die Ortschaften haben
zusammen mit der Stadt Freiburg, den March-Orten und Umkirch vom Planungsbüro Krebs und Kiefer eine
alternative Planung mit Tieferlegungen und weit besserem Schallschutz ausarbeiten lassen, die vom
Planungsbüro Dieter Seibert weiter verfeinert und optimiert wurde. Sie umfasst also die beiden
Abschnitte 8.1 und 8.2 gemeinsam und berührt damit unser MUT-Land mit den Ortschaften Tiengen,
Munzingen und Mengen, denn der Abschnitt 8.2 erstreckt sich von March bis Schallstadt.
Diese wesentlich verbesserte Mensch und Umwelt schonende Planung ist wie
unsere Bürgertrasse Teil von BADEN 21.
Damit im Abschnitt 8.1 keine Zwangspunkte geschaffen werden, die eine bessere
Planung im Abschnitt 8.2 mit übergang zu unserer Bürgertrasse in den Abschnitten 8.3 und 9.0
verhindern, müssen wir entsprechende Einwendungen gegen die eingereichten Bahnpläne machen
und die bessere Alternativplanung fordern! Helfen Sie mit und unterstützen Sie unsere
Mitmenschen im Abschnitt 8.1 durch Ihre mittelbare Einwendung! Sorgen Sie dafür, dass die bisher
zwischen Offenburg und Weil über 90.000 beim Regierungspräsidium eingegangenen Einwendungen noch viel
mehr werden als Signal an die Politik, dass sich die Bevölkerung am südlichen Oberrhein die Zumutungen
der Bahnplaner nicht gefallen lässt. Auf der Homepage unserer Schwester-BI IGEL
(www.igel-breisgau.de) gibt es viele
Informationen rund um die Offenlage der Bahnpläne. Eine ganze Region macht Einwendungen!
Machen wir mit, denn wenn wir helfen, werden auch wir wieder unterstützt, wenn im September 2009
die Bahnpläne für unseren Abschnitt 8.2 offengelegt werden! Mitmachen ist Ehrensache!
Wir helfen Ihnen mit Mustereinwendungen, die
Sie von der MUT-Homepage herunterladen und ausdrucken, so übernehmen oder weiterschreiben und an
Ihre Situation anpassen können. Mustereinwendungen liegen auch in den Rathäusern aus. In den
Gemeindeeanzeigern befindet sich ebenfalls eine Mustereinwendung. Fragen Sie auch Ihre
MUT-Ortsbeauftragten! Näheres unter www.mut-im-netz.de!
Machen Sie und Ihre Familien mit – jedes Familienmitglied eine eigene
Einwendung! Auch alle Nachbarn, Freunde, Bekannte, KollegInnen sollen mitmachen! Wichtig: Spätestens
am 20. Mai 09 muss Ihre Einwendung im Regierungspräsidium Freiburg, im Rathaus oder in der
Ortsverwaltung sein! Oder bis spätestens am 19. Mai im Briefkasten Ihres MUT-Vorstandes, -Beirats
oder -Ortsbeauftragten!
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Einladung zur MUT-Jahreshauptversammlung 2009
Der Vorstand lädt alle MUT-Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur
öffentlichen Jahreshauptversammlung 2009 ein. Sie findet statt am
Freitag, dem 24. April 2009, um 19.00 Uhr
in der Aula der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen
Wegen des Karfreitags verschiebt sich der Termin um einen Woche. Die Versammlung
ist in jedem Fall beschlussfähig. Der für den 3. April anberaumte Termin entfällt satzungsgemäß.
Tagesordnung:
- Begrüßung durch den Vorsitzenden
- Tätigkeitsbericht des Vorstands
- Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstands
- Neuwahl von Vorstand und Beirat
- Bestellung der Kassenprüfer
- Stand der MUTigen Bemühungen um eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse
- Ausblick und Diskussion
- Verschiedenes
Wir servieren wie immer Speis und Trank und wollen nach dem offiziellen Teil
noch ein wenig beieinander hocken. Auf Ihr zahlreiches Erscheinen freuen sich
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Roland Diehl, 1. Vorsitzender
MUT informiert
Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nachdem sich wochenlang in Sachen Bahngipfel nichts getan hat, hat die
Landesregierung jetzt endlich die Initiative ergriffen und am 12. März 2009 ein Schreiben an den
Bundesverkehrsmi-nister gerichtet und deutlich gemacht, dass die Planungen der Bahn vor allem wegen
des Lärmschutzes und der Trassierung in der Region am südlichen Oberrhein auf erheblichen Widerstand
stoßen und dass sie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Einwänden und Alternativplanungen der
Region für unabdingbar hält. Die Landesregierung hält es deshalb für erforderlich, die
Gesamtproblematik des viergleisigen Ausbaus der Rheintalbahn noch in diesem Frühjahr mit dem
Verkehrsminister und dem Bahnchef zu erörtern. Insbesondere ergeht die eindringliche Bitte an den
Bundesverkehrsminister, von Planfeststellungsbeschlüssen vor dem Gipfelgespräch abzusehen.
Genau das ist auch unser Anliegen. Deshalb haben wir kein Verständnis
dafür, dass die Verwaltungsverfahren mit dem Ziel der Planfeststellung ohne politisches Ergebnis
weiter vorangetrieben werden. Das Regierungspräsidium darf sich vom Eisenbahn-Bundesamt
(EBA) nicht unter Druck setzen lassen, denn es ist in erster Linie den Menschen in der Region
verpflichtet und nicht dem EBA. Eine Fortführung des Rechtsverfahrens werden wir im MUT-Land daher
nur auf der Grundlage unserer Bürgertrasse akzeptieren - im Einklang mit unseren Bürgermeistern.
Am 23. März 2009, 19.30 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle in Teningen, ist
der Auftakt zur Offenlegung der Bahnpläne im Streckenbereich 8.1 Riegel-March. Es wäre schön, wenn
wir dort viele solidarische MUTige begrüßen könnten! Da die Entscheidungen dort auch
Einfluss auf unsere Bürgertrasse haben, müssen wir mit möglichst vielen mittelbaren Einwendungen
auf die unerträglichen Folgen einer menschen- und umweltfeindlichen Antragsplanung der Bahn
aufmerksam machen und die weit überlegene Alternativplanung von Krebs und Kiefer propagieren.
Machen wir als MUTige, die wir uns nicht mehr von den Verharmlosungen der Bahnplaner an der Nase
herumführen lassen, mit unseren Einwendungen den politischen Entscheidungsträgern erneut klar, was
wir von den Bahnplanungen halten!
Wie immer halten wir Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden, so
auch auf unserem
März-Treff von MUT e.V. am Freitag, dem 27. März 2009,
um 18 Uhr in der Max-Planck-Realschule (Raum 101)
zu dem wir herzlich einladen. Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand
Bahngipfel jetzt und kein Streit, bis es zu spät ist
Achtung: Es brodelt am Oberrhein – die Glaubwürdigkeit der Politik ist
dahin, wenn wir hören, dass es vom Land B-W noch gar keine Terminanfrage beim BMVBS gibt!!
Die Bürgerinitiativen der IG BOHR fordern die sofortige Aussetzung aller
Planfeststellungsverfahren, bis die Politik über BADEN 21 entschieden hat
Irritation, Misstrauen, Unruhe und Glaubwürdigkeitsverlust charakterisieren die
derzeitige Lage an der Bahnfront am südlichen Oberrhein. Mit einer Stellungnahme und mit Schreiben
an den für den Verkehrsbereich zuständigen Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Heribert Rech,
und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
Karin Roth, macht die IG BOHR ihrem Unmut Luft.
Das letzte Wort zum Bahnausbau am Oberrhein wird ausgehandelt
Bekanntlich sind die Planfeststellungsverfahren für den Bahnausbau zwischen
Offenburg und Weil bei den zuständigen Verwaltungsstellen anhängig. Für den
Planfeststellungsabschnitt Schliengen – Eimeldingen sind die Baumaßnahmen bereits weit
fortgeschritten. Dies ist bis auf die katastrophalen Zustände in Eimeldingen der am wenigsten
strittige Streckenabschnitt, da der im Mittelpunkt stehende Katzenbergtunnel eine singuläre
Baumaßnahme ist. Das ändert nichts daran, dass die Bahnplanungen im Wesentlichen aus den 80er
Jahren des vorigen Jahrhunderts stammen. Es handelt sich also um veraltete Planungen. Dagegen ist
BADEN 21 ein Vorschlag für eine Planung, die den Erfordernissen eines transeuropäischen
Eisenbahnsystems des 21. Jahrhunderts wesentlich besser gerecht wird.
Für die von der ganz überwiegenden Zahl der vom Bahnausbau betroffenen Menschen -
mehr als 90% zwischen Offenburg und Weil - ist BADEN 21 die einzig akzeptable Lösung für die Region
am Oberrhein. Die Arbeitsgruppe Rheintalbahn der Landesregierung hat insgesamt Mehrkosten von 900
Millionen Euro für die Realisierung der 5 Kernforderungen ausgemacht. Die auf Schätzungen der
Deutschen Bahn beruhenden Kostenangaben sind kritisch zu hinterfragen. Die Mehrkosten sorgen nämlich
für die Qualität, die die Ausbaumaßnahme für die davon betroffenen Menschen und Kommunen akzeptabel
macht ... Lesen Sie bitte weiter hier!
Herrn
Heribert Rech, MdL, Innenminister des Landes Baden-Württemberg
4. März 2009
Bahngipfel – Rechtsverfahren Rheintalbahn
Sehr geehrter Herr Minister,
mit großer Irritation und Verunsicherung reagieren die Menschen in der Region am
südlichen Oberrhein auf die verzweifelten Anstrengungen der Kommune Weil am Rhein, die drohende
Rechtskraft einer menschenfeindlichen Bahnplanung im Streckenabschnitt 9.2 abzuwenden. Das RP
Freiburg hat eine 600-seitige abschließende Stellungnahme für das EBA verfasst, die im Wesentlichen
die Planung und die Argumentation der Vorhabenträgerin stützt, obwohl eine durchgeprüfte machbare
und vom Land Baden-Württemberg befürwortete Variante vorgelegen hat. Bis Juni 2009 soll ein
entsprechender Planfeststellungsbeschluss ergehen. Die in der Anlage beigefügten Presseartikel mögen
Ihnen einen Eindruck zur Gemengelage vermitteln.
Die Vorgänge in Weil werden von der zunehmend misstrauischer werdenden
Bevölkerung in den anderen Streckenabschnitten als Menetekel begriffen ... Lesen Sie bitte weiter
hier!
Frau
PStS Karin Roth, MdB, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
4. März 2009
ABS/NBS Rheintalbahn
hier: Ihr Schr. vom 16.02.09 an Alexander Bonde, MdB
Sehr geehrte Frau PStS Roth,
Ihr Schreiben kann aus unserer Sicht nicht ohne Antwort bleiben, da es sich so
nahtlos in eine ganze Serie unsäglicher Aussagen des BMVBS einreiht.
Sie stellen fest, es sei "zunächst ... erforderlich, dass die laufenden
Planfeststellungsverfahren zu Ende gebracht werden, damit deutlich wird, welche Baumaßnahmen zum
Erreichen der gesetzlich festgeschriebenen Schutzziele ... erforderlich sind". Alles MEHR
dürfe "vom Bund aufgrund der Bundeshaushaltsordnung nicht finanziert werden".
Nun kann es sein, dass Ihr Brief an die Adresse das Land B-W gerichtet ist, um
den Finanzpoker aus der Bundessicht auf die richtige Ausgangslage zu bringen. Aber für politisches
Taktieren haben die Bürger dieser Region überhaupt kein Verständnis mehr ... Lesen Sie bitte weiter
hier!
Und hier die Begleitmusik der
Presse!
Mut informiert:
Einladung zum MUT-Februar-Treff 2009
Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nachdem wir "Mit MUT ins Neue Jahr" gestartet sind -
über 100 Mitglieder, Freunde und Gönner unserer Bürgerinitiative konnten wir in
der neuen Möhlinhalle in Hausen bei bester Stimmung begrüßen - hält uns unser
Thema "Mensch uns Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches Markgräflerland"
auf Trab. Nachdem sich die Landesregierung Baden-Württemberg deutlich für das
Konzept BADEN 21 zum viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn einschließlich
unser Bürgertrasse im Nördlichen Markgräflerland ausgesprochen hat, haben
die großen Kommunen entlang der Schiene von Offenburg bis Weil vom Bund den Stopp
der laufenden Bahnplanungen und eine Neuplanung für den Ausbau gefordert. Die
so genannten Mehrkosten für BADEN 21 werden als Qualitätszuschlag verstanden, der
die Baumaßnahme auf ein für die betroffene Bevölkerung akzeptables Qualitätsniveau
anhebt und damit gut angelegtes Geld ist. über die mit der Finanzierung verbundenen
Erwartungen an den Bahngipfel Bund-Bahn-Land, was sich noch alles getan hat und
wie es weiter gehen soll, darüber informieren wir Sie auf unserem
Februar-Treff von MUT e.V. am Freitag, dem
27. Februar 2009,
um 18 Uhr in der Max-Planck-Realschule (Raum 101),
zu dem wir herzlich einladen. Wir freuen uns über Ihr
Interesse und den Austausch mit Ihnen.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand
Das Land Baden-Württemberg unterstützt BADEN 21
Vor zahlreichen Bundes- und Landtagsabgeordneten, Landräten,
Oberbürgermeistern und Bürgermeistern von ca. 40 Kommunen und den
Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm aus der Region am südlichen Oberrhein stellte
Innenminister Heribert Rech am 2. Februar 2009 die Ergebnisse der von ihm
geführten Projektarbeitsgruppe Rheintalbahn zur Bewertung der Bahnplanungen am
südlichen Oberrhein zwischen Offenburg und Weil vor. Dazu war er eigens in das
Regierungspräsidium Freiburg gekommen. Der Innenminister löste mit seiner Präsenz
seine Zusage ein, die Region über die weiteren Schritte der Landesregierung in
Richtung des angekündigten Bahngipfels mit Ministerpräsident Günther Oetttinger,
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Bahnchef Hartmut Mehdorn zu
informieren. "In der von mir geleiteten Arbeitsgruppe haben wir uns Klarheit
über das regionale Meinungsbild der Region zu den Ausbauplänen der Bahn
verschafft und können heute auf der Basis von technischer Machbarkeit, Einklang
mit dem Bahnbetrieb und umweltgerechter Umsetzung der aus der Region
vorgeschlagenen Alternativen eine Zwischenbilanz auf dem Weg zum Gipfelgespräch
ziehen", betonte Rech in seiner Einführung.
Lesen Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse der von ihm
persönlich geleiteten Arbeitsgruppe Rheintalbahn
hier.
Für die in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober-
und Hoch-Rhein (IG BOHR) eine Genugtuung nach vielen Jahren der
Auseinandersetzungen und des Streits um die beste Lösung für einen
menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftsfähigen viergleisigen
Bahnausbau am südlichen Oberrhein: Das Land unterstützt alle 5 Kernforderungen
von BADEN 21 - so auch unsere Bürgertrasse im Nördlichen Markgräflerland! Auch
die weitere Forderung der IG BOHR, nämlich möglichst alle Güterzüge, besonders
nachts, durch den Katzenbergtunnel zu führen und so die Klotz-Gemeinden Bad
Bellingen, Rheinhausen, Istein, Kleinkems und Efringen-Kirchen vom Güterzuglärm
zu entlasten, wird vom Land mitgetragen. Wir haben jetzt einen starken
Bundesgenossen, der sein politisches Gewicht in die anstehenden Verhandlungen mit
Bund und Bahn einbringen wird. Lesen Sie
hier
die Reaktion der Medien auf die Position des Landes zum Ausbau der Rheintalbahn!
Und hier
können Sie hören, was dazu gesagt wurde.
Für die von der ganz überwiegenden Zahl der vom Bahnausbau
betroffenen Menschen - mehr als 90% zwischen Offenburg und Weil - ist BADEN 21
die einzig akzeptable Lösung für die Region am Oberrhein. Die Arbeitsgruppe
Rheintalbahn der Landesregierung hat insgesamt Mehrkosten von 900 Millionen Euro
für die Realisierung der 5 Kernforderungen ausgemacht. Die auf Schätzungen der
Deutschen Bahn beruhende Kostenangabe wird von der IG BOHR in Zeifel gezogen.
Von "Mehrkosten" zu reden verbietet sich, wenn die Kostenkalkulation
der Bahn für ihre Varianten nicht nachvollziehbar vorliegen. Bisher waren sie
noch selten zutreffend. Den Kostenangaben der Bahn ist nicht zu trauen.
Wesentliche Faktoren werden nicht berücksichtigt. Gravierend ist, dass nur die
Erstinvestitionen in die Kostenaufstellung eingehen, die Folgekosten aber
ausgeblendet werden. Bei korrekter Kostenrechnung dürfte BADEN 21 nicht teurer
als die Planausführung der Bahn kommen, vermutlich ist BADEN 21 sogar billiger.
Das wird sich herausstellen, wenn die Alternativplanungen im Detail durchgeführt
sind. Selbst wenn die 900 Milionen Euro zuträfen, dürfte uns das nicht schrecken,
denn über eine Bauzeit von 10 Jahren verteilt sind das gerade mal 90 Millionen
Euro pro Jahr. Teilen sich Bund, Bahn und Land brüderlich die Kosten, wären es
gerade mal 30 Millionen Euro pro Partner und Jahr - wahrlich keine
Herkulesaufgabe! Angesichts der zu erwartenden Trassenpreiserlöse der DB mit dem
Güterverkehr auf der am stärksten belasteten Gütertransitstrecke Europas von ca.
110 Millionen Euro pro Jahr allein im Abschnitt Offenburg-Weil kann auch die Bahn
locker ihren Anteil zur Finanzierung beitragen.
Dennoch machen die Gegner von BADEN 21 mobil. "Wir
weichen von unseren Planungen nicht ab", ließ sich die DB ProjektBau
vernehmen - die Bahn lege sich nicht "nach Gutdünken auf andere
Trassenvarianten fest". Dumm nur: Die Bahn hat in dieser Frage gar keine
Entscheidungskompetenz. Sie baut das, was der Bund bestellt und bezahlt. Um das
Gezeter der Bahn muss man sich nicht kümmern. Dass sich der Bund zunächst
reflexartig von BADEN 21 distanziert, war nicht anders zu erwarten. Er drängt auf
einen ordnungsgemäßen Abschluss der Planfeststellungsverfahren und zieht sich auf
die Bundeshaushaltsordnung zurück. Wer mehr wolle, müsse es auch bezahlen. Das
Land aber sieht sich bei dieser "reinen Bundesangelegenheit" nicht in
der finanziellen Pflicht. Theaterdonner vor dem Bahngipfel. Die Protagonisten
bringen sich in Stellung für die Verhandlungen, die mit dem noch im ersten
Quartal 2009 anzuberaumenden Bahngipfel allenfalls beginnen. Mehrere Gipfel
werden folgen müssen, bis das Ergebnis feststeht. Die Landesregierung hat einen
großen Vertrauensvorschuss der südbadischen Bevölkerung, der allerdings im
Wahljahr 2011 auf den Prüftand zu stellen ist. Zwischen Offenburg und Weil wohnen
viele Wähler.
Wir MUTigen müssen weiter wachsam sein. Deshalb bitte
mitmachen bei den bevorstehenden Planoffenlagen für den Streckenabschnitt 8.1
Riegel-March und besonders für den Streckenabschnitt 8.2 March-Mengen/Munzingen,
der ins MUT-Land hineinragt. Die MUTigen Ortschaften Tiengen, Munzingen und
Mengen brauchen unsere Unterstützung. Machen Sie Ihrem Unmut durch Einwendungen
Luft, wir helfen Ihnen dabei (weitere Informationen dazu demnächst).
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
MUTiger Neujahrsauftakt 2009
Die Bürgerinitiative MUT - Mensch und Umwelt schonende
DB-Trasse Nördliches Markgräflerland e.V. - wünscht allen Mitgliedern,
Freunden und Gönnern ein kräftiges
Prosit Neujahr
das uns unserem Ziel "Bürgertrasse" wieder
ein großes Stück näher bringen möge!
Am Freitag, dem 30. Januar 2009, um
19.30 Uhr steigt wiederum unser inzwischen traditioneller
Jahresauftakt
Mit MUT ins Neue Jahr
in der neuen Hausener Möhlinhalle. Wir wollen das
abgelaufene Jahr bildreich Revue passieren lassen und einen Ausblick
in die vor uns liegenden Monate wagen, mit einem Schwerpunkt auf der
Politik in diesem wichtigen Wahljahr. Geselligkeit und das leibliche
Wohl, das in den bewährten Händen des Fallerhofs Hausen liegt, sollen
dabei nicht zu kurz kommen.
Damit wir disponieren können, bitten wir um Ihre
Anmeldung unter Tel./Fax 07633 13171 oder per Email an
w.r.mauthe@t-online.de
bis spätestens Montag, dem 26. Januar 2009
(
Anmeldeformular hier).
Ab 18 Uhr zeigen wir interessante Videobeiträge
zum Thema "Dezibel-Terror/Nachtlärm" und seine Auswirkungen
auf das menschliche Befinden und zitieren Texte aus der Essay-Sammlung
"Lärm" von Sieglinde Geisel.
Kommen Sie und informieren Sie sich - wir freuen uns auf Sie!
Der Vorstand von MUT e.V.
Weitere wichtige Mitteilungen des Vorstandes finden Sie in unserem
MUT-Archiv 2008,
MUT-Archiv 2007,
und MUT-Archiv 2006. |