Liebe MUT-Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich für das Thema Rheintalbahn interessieren,

die Bürgerinitiative MUT - Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches Markgräflerland e.V. – lädt Sie zum öffentlichen März-Infotreff 2026 herzlich ein:

Freitag, 27. März 2026, 18 Uhr, Quellenhalle Bad Krozingen-Schlatt

In den Bauabschnitten 8.3 und 8.4 der Bürgertrasse hat die DB InfraGO auf Anweisung des Eisenbahn-Bundesamts eine nichtöffentliche eingeschränkte Nachanhörung durchgeführt. Diese war wegen neu aufgetretener Betroffenheiten durch das veränderte Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept erforderlich. Die Änderungen wurden als Blautext in die Planungsunterlagen eingearbeitet. Über die in der sog. Blaudruckunterlage ersichtlichen Planänderungen wird der MUT-Vorstand berichten. Wie sich die Nachanhörungen auf die Terminplanung mit Blick auf Planfeststellungsbeschlüsse auswirken wird, steht noch nicht fest.

Planüberlegungen zu Ausbau der bestehen Schienenstrecke der Rheintalbahn südlich von Freiburg haben durch die Veranstaltungen der DBInfraGO im Rahmen der sog. Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung (FÖB) Gestalt angenommen. Sie betreffen auch sehr massiv die „MUT-Kommunen“ Schallstadt, Bad Krozingen, Eschbach, Heitersheim und Buggingen. Kritisiert wird, dass die DBInfraGO bei den FÖB-Veranstaltungen nur ihre Wunschvorstellungen präsentiert hat, Alternativen aber nicht angesprochen wurden. MUT hat mit den Kommunen eine Kommunale Allianz gebildet, die in Zusammenarbeit mit einem „bahnerfahrenen“ Ingenieur-Büro alternative Lösungsansätze zur DB-Planung ausarbeiten wird. Diese werden in die verkehrspolitische Diskussion eingebracht. Über den Stand der Bemühungen wird ausführlich informiert.

Kommen Sie und lassen Sie sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Schiene in der Region in Kenntnis setzen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Mit MUTigen Grüßen
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Roland Diehl, 1. Vorsitzender

Auch im frisch angelaufenen Jahr wird uns die Planung und die Bauausführung der Bürgertrasse von Tiengen bis Hügelheim noch intensiv beschäftigen. Für die drei Bauabschnitte 8.2 Mengener Tunnel und Trog, 8.3 Trog und Polsterwand, 8.4 Polsterwand, zusammen mit den Landschaftsbrücken zur Gewässerüberführung, werden bis spätestens Jahresmitte die Planfeststellungsbeschlüsse des Eisenbahn-Bundesamts erwartet. Formal liegt dann die Genehmigung für den Bau der Bürgertrasse auf dem Tisch. 

Damit wird die Bauausführung zum beherrschenden Thema für unsere Bürgerinitiative, die betroffenen Landwirte und die Kommunen im MUT-Land. Ein erster wichtiger Aspekt sind die baulichen Vorkehrungen für den Schutz der Bürgertrasse vor Hochwasser und Starkregen. Hierzu gibt es einen neuen Vorschlag der Bahn, der noch auszudiskutieren ist. Darüber wollen wir ausführlich berichten.

Eingebunden in den Ausbau der Rheintalbahn von Karlsruhe bis Basel hat die Bürgertrasse naturgemäß nördliche, südliche und auch parallele Streckennachbarn. Hier sind die Planungen noch nicht abgeschlossen. Daran gibt es in großen Teilen heftige Kritik in der Region. Kommunale Allianzen haben sich gebildet, die mit Hilfe kompetenter Ingenieurbüros nach menschenverträglicheren und umweltgerechteren Alternativen suchen. Auch hierüber wollen wir detailreich informieren. 

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im Rahmen der Detailplanungen zur Bürgertrasse wird zum Hochwasserschutz (HWS) ein separates Planverfahren durch das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald durchgeführt. Die HWS-Pläne werden demnächst offengelegt und können dann vier Wochen lang eingesehen werden. Etwaige Verbesserungsvorschläge können dann sechs Wochen lang danach per Einwendung geltend gemacht werden.


Bei der Bahn liegt jetzt und auf absehbare Zeit der Tätigkeitsschwerpunkt der zuständigen DB InfraGO auf der Sanierung des bestehenden Streckennetzes. Aus- und Neubauten haben derzeit nachgeordnete Priorität. Nichtsdestotrotz laufen die Planungen dazu weiter, der Start konkreter Baumaßnahmen ("Spatenstiche") ist allerdings ungewiss. Das gilt auch für die Bürgertrasse mit finalen Planungstätigkeiten, die mit dem "Roten Punkt" (Erteilung der Baugenehmigung) abgeschlossen werden. Wir rechnen damit für den nördlichen Teil der Bürgertrasse mit dem Tunnel Mengen im Laufe dieses Kalenderjahres, für den mittleren und südlichen Teil im Laufe des nächsten Kalenderjahres. Über die für unsere Region sehr wichtigen Planungsdetails hat die DB InfraGO anlässlich der 18. Sitzung des Regionalen Begleitgremiums Bürgertrasse berichtet. Diese Informationen geben wir gerne an Sie weiter. Auch über das, was sich sonst so tut bei den Bahnplanungen von Offenburg bis Müllheim, wollen wir Sie informieren. Wir freuen uns über rege Teilnahme.




Im Mittelpunkt steht der aktuelle Sachstand zu den Planungen der Bürgertrasse nach der 18. Sitzung des Regionalen Begleitgremiums "Bürgertrasse". Zwischenzeitlich war zu erfahren, dass das Eisenbahn-Bundesamt die Planfeststellungsbeschlüsse zu den Streckenabschnitten 8.2, 8.3 und 8.4 mit dem 3. und 4. Gleis, die die Bürgertrasse betreffen, noch nicht terminiert hat. Ob die "Roten Punkte" im kommenden Jahr die Planfeststellung abschließen? Lassen wir uns überraschen!

Heftig diskutiert wird nach wie vor die Ausbauplanung der Rheintalbahn im Streckenbereich Mahlberg-Buggingen mit den davon zu erwartenden Auswirkungen auf die davon betroffenen Kommunen an der bestehenden Rheintalbahn. Zentraler Kritikpunkt ist die Hochgeschwindigkeit der ICE-Züge mit 200 km/h und darüber. Die damit verbundenen hohen Kosten sowie die massiven Belastungen von Mensch und Umwelt stehen in keinem Verhältnis zur angestrebten Fahrzeitverkürzung, die im Grunde dem verkehrs- und umweltpolitischen Ziel "Mehr Menschen und Güter auf die Schiene" wenig nützt. Die betroffenen Kommunen, Bürgervereine und Bürgerinitiativen bemühen sich, dieses Ziel auf anderem Weg zu erreichen. Kommen Sie und informieren Sie sich, wir freuen uns auf Sie.

Mit MUTigen Grüßen
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Roland Diehl, 1. Vorsitzender




Jüngst gab es Irritationen zu offensichtlich real existierenden Finanzierungsengpässen bei der Bahn mit angekündigter Mittelkonzentration auf die Sanierung des bestehenden Schienennetzes und Auswirkungen auf künftige Neu- und Ausbauprojekte. Auch bei der Rheintalbahn ist von zeitlichen Verschiebungen die Rede. Wir wollen darüber diskutieren, wie die Ankündigungen zu bewerten sind.

Die Bahnplanungen zum Ausbau der Rheintalbahn-Bestandsstrecke von Offenburg bis Buggingen für ein ICE-Tempo von 200 bis 250 km/h werden in der Verkehrspolitik zunehmend kritisch gesehen: Zu teuer, an den Bedürfnissen des Nahverkehrs vorbei, mit hoher Lärm- und Erschütterungsbelästigung.


In unserem Archiv finden Sie weitere Mitteilungen des Vorstands:
MUT-Archiv 2024,
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